Der Zweite und ärgste Verfolger von Primus FSV Tarforst empfängt mit der SG Wiesbaum den derzeit besten Aufsteiger, der auf Rang sieben platziert ist.
Die Favoritenrolle liegt klar bei der Mosella, doch unterschätzen wird der TuS den Gegner allein schon wegen des Hinspielergebnisses nicht. Da kam die Mosella in Berndorf mit 0:2 unter die Räder und bekam ihren ersten Dämpfer als Rheinlandligaabsteiger. Trainer Thomas Schleimer hat klare Vorstellungen, wie ein De ja vu zu verhindern ist: „Im Vergleich zum Hinspiel, das wir dort zurecht 0:2 verloren haben, müssen wir unseren Ballbesitz besser absichern, die gefährlichen Konter von Wiesbaum unterbinden und zeitgleich im eigenen Ballbesitz Lösungen finden. Für uns ist extrem wichtig, ein gutes Positionsspiel an den Tag zu legen, um uns eine Reihe an Torchancen zu erspielen, die wir dann effektiv nutzen wollen. Da wird wichtig sein, sich ohne Ball viel in den Räumen zu bewegen und sich anzubieten. Wir möchten konsequent bei der Chancenverwertung sein.“ Einer, der möglicherweise mithelfen könnte, „sich positiv aus dem Kalenderjahr zu verabschieden“, ist Kenneth Harrow. Der Stürmer aus der Schweicher A-Ligamannschaft traf in Kenn (3:1) zuletzt dreifach und steht mit 16 Treffern an der Spitze der Torjägerliste. „Mit Patrick Quary werde ich mich dahingehend verständigen und austauschen, ob und wer sich in der Trainingswoche empfiehlt. Es ist gut möglich, Kenneth dazu zu holen, wenn Bedarf besteht.“ Wiesbaums Spielertrainer ist derzeit sehr zufrieden mit den Auftritten seiner Mannschaft. „Wir haben aus den letzten vier Spielen zehn Punkte gesammelt, das ist eine gute Ausbeute, wie ich finde. Wir wissen, dass die Trauben am Winzerkeller für die meisten Mannschaften sehr hoch hängen, doch wir fahren mit Selbstvertrauen und ohne Angst dorthin. Wir werden die Partie mit Respekt und Demut angehen, ähnlich wie im Hinspiel bei uns, als wir 2:0 gewinnen konnten. Wir gehen mit breiter Brust in das Match“, kündigt Wiesbaums Spielertrainer Marco Michels einen forschen Auftritt an. Aaron Heck hat seine Magen/Darmprobleme überwunden und steht ebenso wieder bereit, wie Tim Blech, der zuletzt an einer Erkältung laborierte. Im Tor erhält Justus Köhler den Vorzug vor Pascal Trierscheid.
Schweich, Sonntag, 30.11., 14.30h
