Der zweite Sieg in Folge sorgte bei der SG Saartal II für die ersehnte Erlösung. Der Grund: Zum ersten Mal in dieser Saison verließ die Zweitvertretung die Abstiegsränge. Gegner Hochwald II haderte hingegen einmal mehr mit der fehlenden Effizienz vor dem Tor.
„Wir waren wieder einmal die bessere Mannschaft und in der ersten Halbzeit am Drücker. Wieder einmal hatten wir viele Torchancen, die wir nicht nutzten. In der zweiten Halbzeit spielten wir weiter nach vorne, versuchten alles, aber auf dem Platz war Fußballspielen nicht möglich. Es kam so, wie ich im Vorfeld gesagt hatte: Auch das Spielglück hat das Spiel entschieden. Am Ende war es ein verdienter Sieg für Saartal, weil wir unsere Chancen nicht nutzten“, drückte für Hochwalds Trainer Nour-Eddine Rasani der Schuh erneut in puncto Chancenverwertung.
Kim Schu schoss die Saartaler in der 32. Minute in Führung, Jens Baumeister (41.) glich für die Hochwälder zum 1:1-Pausenstand aus. Die Hausherren erwischten den besseren Start in Hälfte zwei und trafen durch Niclas Kolling zur erneuten Führung (51.). Im Anschluss erhöhte die SGH den Druck und scheiterte ein ums andere Mal an – laut Saartal-Coach Erhard Gross – Schlussmann Maximilian Wirkus, der eine „herausragende Leistung“ zeigte.
Nach der Gelb-Roten Karte für Jörg Schu glückte der SGS-Reserve gegen die aufgerückten Hochwälder der finale Stoß: Der eingewechselte Simon Fliegen hatte in der 89. Minute den 3:1-Siegtreffer erzielt. In der Nachspielzeit sah auch Saartals Patrick Leisen die Ampelkarte (93.).
Für die Hausherren war es ein Erfolg, der sich bezahlt machte, verließ man doch zum ersten Mal in dieser Saison die Abstiegsränge. Ein Sieg, der laut Gross auf der Kippe stand: „Die Schlussphase wurde dann zum reinen Überlebenskampf. Zwei Platzverweise zwangen uns mit nur noch neun Spielern zum kompromisslosen Verteidigen. Umso schöner, dass uns in dieser schwierigen Lage nach einem Konter sogar der 3:1-Endstand gelang. Dieser Sieg bedeutet uns im Abstiegskampf sehr viel! Allen Verletzten wünsche ich eine schnelle und gute Besserung.“
Foto: Archiv/Sandra Maes
