Sowohl die SG Saartal II als auch die SG Hochwald II konnten sich am letzten Wochenende einen überfälligen Dreier sichern. In der Neuauflage des Derbys wollen nun beide Mannschaften Punkte nachlegen. Und die benötigt vor allem ein Team.
Nach schwierigen Wochen stellte der vergangene Spieltag sowohl für die SG Saartal II als auch für die SG Hochwald II eine Erlösung dar. Die Saartaler schnappten sich den ersten Dreier seit Ende September und überhaupt erst den zweiten Saisonsieg. Ein Befreiungsschlag, wie er im Buche steht, war ein 5:2 des bis dato Tabellenletzten gegen den FC Könen nicht unbedingt zu erwarten. Die SGS-Reserve strafte die Zweifler jedoch und bot vor allem offensiv eine starke Vorstellung.
Und der Dreier lohnte sich: Die Saartaler zogen am SV Udelfangen vorbei und stehen nun gleichauf mit dem FSV Trier-Kürenz, der den ersten Platz außerhalb der Abstiegszone belegt. Der Nichtabstiegsplatz ist damit zum Greifen nah und könnte vor dem Winter erobert werden – vorausgesetzt, man lässt weitere Punkte in den finalen Spielen folgen. Insbesondere gegen die Hochwald-Reserve und Tabellennachbar Udelfangen dürfte sich die SG Zählbares ausrechnen. Bei Ersterem unterlag die Saartal-Reserve im ersten Aufeinandertreffen allerdings mit 4:2, weshalb es laut Trainer Erhard Gross eine Leistungssteigerung braucht: „Der letzte Erfolg gibt uns Rückenwind, aber wir sind gewarnt: Die Aufgabe gegen Hochwald II wird alles andere als einfach. Die 2:4-Niederlage im Hinspiel ist uns eine deutliche Warnung. Damals haben wir uns durch zu viele Stellungsfehler selbst geschadet, was wir diesmal unbedingt vermeiden müssen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Adrian Eisenbarth, der uns im ersten Aufeinandertreffen große Probleme bereitet hat. Aber auch der Rest des Teams, je nachdem, wer alles aus der ersten Mannschaft unterstützt, darf nicht unterschätzt werden. Wir müssen geschlossener und disziplinierter auftreten, dann haben wir eine Chance, die Punkte zu Hause zu lassen!“
Die Hochwald-Reserve sorgte am vergangenen Spieltag für klare Verhältnisse, als man beim FSV Trier-Kürenz nach einem Rückstand die Ruhe bewahrte und sich einen verdienten Dreier sicherte – den ersten nach vier sieglosen Partien. Ein wichtiger war es obendrein, denn die Hochwälder hielten ein Kellerkind auf Abstand und bauten das Polster zu den Abstiegsrängen auf acht Punkte aus. Legt man in Schoden nun einen weiteren Sieg nach, überwintert man fernab jeglicher Abstiegsnöte.
Ein lohnenswertes Ziel, welches nicht leicht zu erreichen ist. Denn Hochwald-Coach Nour-Eddine Rasani erwartet ein Spiel auf Messers Schneide: „Wir gewannen das Hinspiel und Erhard Gross wird Lehren aus dieser Niederlage gezogen haben. Ich erwarte ein Spiel mit offenem Visier und zwei Mannschaften, die das Derby für sich entscheiden wollen. Auch das Glück wird eine Rolle spielen und Saartal ist wie wir auch eine spielstarke Mannschaft. Da kann es auf Kleinigkeiten ankommen.“
Schoden, Sa., 08.11., 15.00h
Foto: Archiv/Sandra Maes
