Große und spielstarke Mannschaften scheinen den Ellscheidern zu liegen. Schon im Vorjahr bezwangen die Alfbachtaler den späteren Aufsteiger Eintracht Trier II zu Hause.
Vergangenen Freitag gelang auch in Salmrohr ein Sieg. Das allerorten viel beachtete 1:0 beim vormaligen Tabellendritten sorgte für Anerkennung bei der Konkurrenz, aber auch für interne Erleichterung.„Mit Tarforst erwarten wir das nächste Topteam bei uns. Wenn alles passt, können wir auch Tarforst wehtun. Wir sind nach dem Sieg in Salmrohr mit einer Portion mehr Selbstbewusstsein unterwegs, haben aber mit dem FSV Tarforst auch eine gefühlte Rheinlandligamannschaft zu Gast. Wir erwarten viele Zuschauer, sind aber der klare Uderdog“, stellt Ellscheids Spielertrainer Markus Boos die Verhältnisse klar. Dass sich Boos auf seine Youngster, aber ach so manchen Routinier verlassen kann, bewiesen die starken Auftritte von Christoph Gräfen und Kai Gayer sowie des noch A-Jugend spielenden Simon Zillgen, der mit 17 Jahren ein bemerkenswertes Debüt feierte. Nun kehren Ben Häb, Niklas Maas und Bennet Stölben aus Verletzungen oder nach Erkältungen zurück. Auch die zuvor noch gesperrten Matteo Jaax und Tom Hoff sind wieder dabei. Eine defekte Flutlichtanlage verhinderte vergangenen Samstag den nächsten Sieg des FSV Tarforst. Die Partie gegen Schlusslicht SG Geisfeld wurde in der 61. Minute beim Stand von 3:0 für den Spitzenreiter just in dem Moment abgebrochen, als Geburtstagskind Nico Neumann zum Ausführen eines Elfmeters antrat. Die Partie wurde nun für den Mittwoch, den 5. November ab 19.30 Uhr neu angesetzt. Gespielt wird auf dem Kunstarsenplatz am Trimmelter Hof. Ungeachtet dessen fahren die Trierer Höhenstädter als klarer Favorit in die Vulkaneifel. Trainer Patrick Zöllner sei zwar gewarnt, doch man wolle von Beginn an Dominanz ausstrahlen und mit einem frühen Tor Sicherheit in die eigenen Aktionen bekommen. „Mit dem Sieg in Salmrohr hat Ellscheid gezeigt, dass es auch Favoriten ärgern kann. Wir erwarten in der Eifel viel Gegenwehr und schwierige Bedingungen, wollen unseren Lauf aber fortsetzen“, fordert Zöllner den zehnten Saisonsieg. Luca Heintel, Nicola Rigoni, Christoph Nickl, Neil Müller-Adams, Matthias Finsterwalder und Elias Raithel fehlen verletzungsbedingt, Moritz Hannappel wegen beruflichen Verpflichtungen. Leo Reh ist aus dem Urlaub zurück.
Ellscheid, Sonntag, 26.10., 14.45h
Foto: Sandra Maes
