Für die DJK St. Matthias Trier II starten nach der Weintal-Niederlage richtungsweisende Wochen. Den Startschuss in diese macht die Partie gegen den Tabellenzehnten aus Udelfangen, der kürzlich das Polster auf die Abstiegsränge ausbauen konnte.
Dem SV Udelfangen glückte am vergangenen Wochenende ein wichtiger Befreiungsschlag, als man sich nach vier Niederlagen gegen die SG Obermosel einen Dreier sicherte. Dank diesem stockte man das Punktekonto auf zehn Zähler auf und steht nunmehr sieben Punkte vor der Abstiegszone. Dort ist der kommende Gegner DJK St. Matthias Trier II angesiedelt, der bisher einen Sieg und acht Niederlagen verzeichnete. Weitere Niederlagen sollten aus Trierer Sicht vermieden werden, denn in den nächsten Wochen warten die richtungsweisenden Spiele gegen Udelfangen, Filzen-Hamm und die SG Obermosel. Bleibt man hier punktlos und gibt somit die Zähler an die direkten Konkurrenten ab, droht dem Aufsteiger ein ungemütlicher Winter.
Die DJK steht somit mit dem Rücken zur Wand und kann sich nur aus dieser Situation befreien, wenn man das Konto schnellstmöglich aufstockt. Das weiß auch Matthias-Coach Jan Näckel, der die Marschrichtung für die Wochen der Wahrheit und die Udelfangen-Partie vorgibt: „Ich erwarte ein ausgeglicheneres Spiel als gegen Weintal. Mit Udelfangen, Filzen und Temmels warten jetzt drei Gegner auf uns, gegen die wir punkten müssen. Udelfangen hatte einen Trainerwechsel und dieser kann positiv wie negativ ausfallen. Da Udelfangen aber einen Sieg einfuhr, werden sie mit breiter Brust nach Trier-Feyen kommen. Wir sind aber optimistisch, dass wir den Schalter am Sonntag endlich umlegen können.“
Gelingt den Trierern tatsächlich ein Dreier, verkürzt man den Abstand zum SVU auf vier Punkte und könnte gleichzeitig den Tabellenkeller verlassen. Bei einer Niederlage verkleinert man den Kreis der direkten Konkurrenten vorerst auf drei.
Trier-Feyen, So., 13.10., 13.00h
Foto: Archiv/Sandra Maes
