Die einen warten seit fünf Spielen auf einen Sieg, die anderen reihten zuletzt vier Dreier aneinander – in der Partie Igel-Liersberg II gegen die SG Weintal treffen zwei unterschiedliche Serien aufeinander.

Die SG Igel-Liersberg II zeigte trotz Personalnot bei der SG Südeifel-Irrel eine ansprechende Leistung, ging jedoch erneut leer aus. Für die Igeler geht das Warten damit weiter, denn bereits seit fünf Spielen, aus denen man nur einen Punkt verbuchte, hofft man auf einen Dreier. Der ist weiterhin nötig, denn kürzlich auf den elften Tabellenplatz abgerutscht, würde schon ein Sieg der Kellerkinder dafür sorgen, dass die SGI gänzlich in den Abstiegssog gerät. Klar ist, dass mit der SG Weintal ein starker Gegner wartet, gegen den Igels Trainer Burkhard Quallo auf eine bessere Personallage hofft: „Es wird bei uns darauf ankommen, wie der Kader aufgestellt ist. Wenn wir wie in der letzten Woche zwei Spieler an die Erste abgeben müssen, wird es eng. Wenn wir Unterstützung erhalten und die beiden Spieler uns wieder zur Verfügung stehen, können wir uns Chancen ausrechnen.“ Wie genau der Igeler Kader am Sonntag aussieht, ist laut Quallo abhängig von der ersten Mannschaft: „Unsere Erste hat viele Verletzte, wodurch aus einem großen Kader schnell ein kleiner werden kann. Zweite Mannschaften sind aber dafür da, auszuhelfen und es macht uns auch stolz, wenn unsere Spieler in der Ersten eine wichtige Rolle spielen können.“

Aufseiten der SG Weintal gibt es nur eine Marschrichtung: gen Tabellenspitze. Mit dem vierten Sieg in Folge rückte die SGW nochmals näher an die Spitze heran und ist mit 16 Zählern mittlerweile in Schlagdistanz der Fünfer-Spitzengruppe. Da sich vier von fünf Mannschaften am Wochenende gegenüberstehen, könnte den Weintalern ein weiterer Sprung glücken. Und diesen strebt SGW-Coach Dominik Bosl an: „Bei zweiten Mannschaften weiß man nie, wer von oben runterkommt. Igel ist daher schwer einzuschätzen. Wir spielten aber schon vor ein paar Wochen im Pokal gegeneinander und waren da die deutlich bessere Mannschaft. Auch jetzt wollen wir gewinnen, denn durch die Ergebnisse der letzten Woche und die direkten Duelle in dieser können wir mit einem Sieg nach oben aufschließen.“

Trier-Zewen, So., 13.10., 13.00h

Foto: Archiv/Sandra Maes