Nach etlichen Rückschlägen zuletzt hat es die SG Igel-Liersberg geschafft, mal wieder auswärts zu gewinnen.

Trainer Dominik Wintersig konnte Aufatmen. „Aufgrund der kämpferischen Leistung haben wir einen verdienten Auswärtssieg eingefahren. Die Jungs haben alles rausgehauen, was derzeit im Tank ist. Natürlich hatten wir auch ein gewisses Spielglück heute. Machen wir kurz nach der Halbzeit das zweite Tor, wäre das Spiel früher entschieden gewesen. So mussten wir noch zittern.“ Auf diese Weise landete die SG Igel-Liersberg bei Aufsteiger SG Utscheid/Mettendorf einen kleinen Befreiungsschlag. In einem umkämpften, von beiden Mannschaften mit hohem läuferischen und kämpferischen Aufwand geprägten Spiel hatten die Gäste das glücklichere Ende für sich und gewannen durch das goldene Tor von Markus Nilles mit 1:0 (23.). Simon Blasius hatte die Vorarbeit geleistet. Die Eifeler ließen eine Vielzahl an guten, nicht immer aber zwingenden Chancen aus und versäumten es, ihre Überlegenheit in Zählbares umzuwandeln. So scheiterten Max Kolbet zweimal respektive Mika Stojicevic entweder am guten Gäste-Keeper Kevin Noll oder es klärte jemand auf der Linie. „Es war mehr drin gewesen. Die Chance selbst zu einem Sieg zu kommen, waren vorhanden, doch wir haben einmal mehr die letzte Galligkeit und Konsequenz vermissen lassen, die Bude unbedingt zu machen. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir jede Menge Druck entwickelt, doch beim Abschluss haperte es“, ärgerte sich Utscheids Trainer Rainer Müller immens. So hatte seine Mannschaft einen einzigen individuellen Fehler produziert, der zum Gegentreffer führte. „Wir waren wieder gut drin, haben Torchancen kreiert, doch haben nach dem Gegentor nicht mehr gut gespielt. Wir müssen aufpassen, dass diese Konjunktive nicht zum Alltag werden. Mit Hätte, Wenn und Aber kommst du in der Bezirksliga auch nicht weiter.“ Kämpferisch habe seine Mannschaft alles gegeben.

Foto: Sandra Maes