Mit zwei Siegen in Serie im Rücken tritt die SG Weintal die Fahrt zur SG Obermosel an. Diese rangiert derzeit tief im Tabellenkeller und benötigt jeden Punkt.
Nach dem zehnten Tabellenplatz im Vorjahr war der SG Obermosel klar, dass 2024/25 kein leichtes Jahr auf die Elf wartet. Dies bewahrheitete sich, denn aktuell trotten die Nitteler ihrem Saisonziel Klassenerhalt hinterher. So stehen nach sieben Spieltagen nur drei Punkte zu Buche, die für den vorletzten Tabellenplatz sorgen. Umso wichtiger könnten die kommenden Wochen und die Partien gegen die SG Weintal, den SV Udelfangen und den SV Filzen-Hamm werden. Versäumt man es, hier ebenfalls zu punkten, steigt der Druck weiter an.
Einem gewissen Druck konnte sich der kommende Gegner SG Weintal in den letzten Wochen entledigen. Obwohl das Verbesserungspotenzial weiter groß ist, zeigt die Formkurve in die richtige Richtung. So gewann die Weintal-SG drei ihrer letzten vier Spiele, fand mit den Siegen gegen Udelfangen (1:6) und Filzen-Hamm (5:2) in die erste Siegesserie der Saison. Der Lohn dieser Leistungen war ein Sprung auf den siebten Tabellenplatz, von dem aus man weiter Boden zur Spitzengruppe gutmachen kann. Vorausgesetzt, man fügt der Siegesserie zwei weitere Erfolge hinzu. Leicht wird das gegen die SG Obermosel laut Weintal-Trainer Dominik Bosl nicht: „Nittel ist zuhause immer ein unangenehmer Gegner. Ich habe sie in dieser Saison noch nicht wirklich verfolgt, aber ihr Kader ist nicht mehr so gut wie in den letzten Jahren. Offensiv scheint es bei ihnen noch nicht zu laufen, denn sie trafen erst sieben Mal. Unser Ziel ist es, unsere Serie auszubauen.“
In der vergangenen Saison entschieden die Weintaler beide Spiele gegen die SG Obermosel für sich (3:2, 2:7).
Nittel, So., 29.09., 14.30h
Foto: Archiv/Sandra Maes
