Ein interessantes Spiel erwartet die Zuschauer in Serrig. Die Saarburg-Serriger haben sich nach einem 2:2 bei der DJK Pluwig-Gusterath auf Rang fünf etabliert und gezeigt, dass die Mannschaft sich als Aufsteiger schnell in der neuen Liga akklimatisiert hat.

Der Aufsteiger von der Saar ist noch ungeschlagen. So erwartet Co-Spielertrainer Johannes Carl mit der SG Reinsfeld einen vor allem körperbetont agierenden Gegner. „Reinsfeld wird uns alles an Einsatz, Laufbereitschaft und Zweikampfstabilität abverlangen. Sie haben lange Jahre überkreislich gespielt und verfügen noch immer über viele gestandene und erfahrene Spieler, wie die Gaspers-Brüder Sven und Jens, Pascal Eli und Christian Alt. Wenn wir punkten wollen, und das wollen wir definitiv, müssen alle Spieler wieder an ihre Leistungsgrenze gehen.“ In der Trainingswoche sollte sich entscheiden, ob Tim Bauer, der an einer Fußverletzung laborierte, wieder einsatzfähig ist. Die in Pluwig aus privaten Gründen ausgefallenen Kai Puschmann und Leo Vennemann sollten wieder an Bord sein. Diese könnten mit ihrer Torgefährlichkeit auch darüber entscheiden, ob das Team von Sebastian Lorenz seine Offensivstärke zur Geltung bringt. Denn Vennemann (drei Tore) und Puschmann gelten als eminent schnelle Umschaltspieler. Für Reinsfelds Trainer Björn Probst ist die SG Saarburg völlig neues Terrain. Noch im Vorjahr trennten beide Mannschaften zwei Ligen. „Sebastian Lorenz ist ein Arbeitskollege von mir, der auch bei der Bank arbeitet. Mal sehen, ob ich ein paar Infos aus ihm herauskitzeln kann. Doch auch ohne diese Informationen von ihm sehe ich Saarburg als einen guten Aufsteiger. Das wird ein brutal schwieriges Spiel in Serrig. Schauen muss ich, wie wir aus dem Pokalspiel am Mittwoch in Züsch rauskommen. Wir müssen gegen eine auch fußballerisch gute Mannschaft wie Saarburg absolut dagegenhalten, denn sie verfügen über schnelle Konterspieler. Da dürfen wir die Lücken nicht zu groß werden lassen und sollten schnell hinter den Ball kommen.“ So werde Probst in Abstimmung mit seinem mitspielenden Assistenten Pascal Eli ein, zwei verletzungsbedingte Wechsel vollziehen. Denn Eli selbst und auch Maurice Speicher werden wohl angeschlagen fehlen. „Minimalziel ist ein Punkt, wir wollen unsere körperliche Robustheit und Erfahrung gewinnbringend nutzen“, weiß der 40-Jährige um eine knifflige Aufgabe. Denn vorne können sich Constantin Philipps, Lukas Marx, Lorenz Scherer oder Tim Schaefer auch mal körperlich durchsetzen. 

Serrig, Sonntag, 29.9., 15.30h