Mit der Mosella-Reserve und den Hochwäldern stehen sich zwei Kontrahenten gegenüber, denen zuletzt die Erfolgserlebnisse ausgingen.

Mit 1:6 (DJK St. Matthias) und 0:6 (SV Trier-Irsch) kamen die Kicker der SG Niederkell zweimal arg böse unter die Räder. So steht das Team von Trainer Aimé Kinss bereits seit vier Spielen ohne Sieg da. Denn den beiden hohen Niederlagen waren das 3:3 gegen die SG Saarburg und die 1:4-Pleite bei der SG Reinsfeld vorausgegangen. So wolle man zumindest wieder an die starke Leistung in der Partie gegen Pluwig-Gusterath anknüpfen, die Ende August mit 3:1 gewonnen wurde. Auch bei der Mosella ist derzeit der Wurm drin. Dem Team fehle die nötige Konstanz derzeit, um auch mal zwei Spiele in Folge für sich zu entscheiden. Denn dem glatten 4:0 gegen den SV Konz folgte eine Woche später ein 0:4 in Pellingen. Gegen Gutweiler reichte es zumindest nach großem Kampf nach 0:2-Rückstand am Ende wenigstens noch zu einem 2:2. Nun der neuerliche Rückschlag beim VfL Trier. Dabei hatte Schweich genügend Chancen, um zu gewinnen. VfL-Trainer Marco Neumann bezeichnete den Sieg im Nachhinein als äußerst glücklich und schmeichelhaft. Seine Torchancen wieder effektiver zu nutzen und nicht so viel vor dem gegnerischen Tor nachzudenken, wolle Trainer Patrick Quary seinen Schützlingen aufs Neue vermitteln. Vom Spielverständnis und der Spielanlage her sollte es gegen Niederkell zu einem Sieg reichen. Doch bevor es zum Aufeinandertreffen mit dem Rangneunten aus dem Hochwald kommt, stand am Mittwochabend noch das Heimspiel im Kreispokal gegen den Lokalrivalen SV Mehring an. Geht es nach dem Trainer, wolle man die zuletzt magere Bilanz gegen die Niederkeller unbedingt aufbessern und mit einem Sieg Boden in Richtung unteres Mittelfeld gutmachen. Im Vorjahr trennte man sich 2:2, in Kell unterlag die TuS mit 0:3. Den letzten Dreier zogen die Schweicher in der Saison 2022/23, als die Gäste mit 4:0 vom Platz gefegt worden waren.  

Schweich, Sonntag, 29.9., 12.15h

Foto: Archiv/Alfred Weinandy