Mit dem SV Trier-Olewig und dem TuS Schweich III treffen am Sonntag zwei punktgleiche Tabellennachbarn aufeinander. Während die einen jedoch kürzlich dem Tief entflohen, droht sich bei den anderen der Negativlauf fortzusetzen.
Beim SV Trier-Olewig folgten nach ansprechendem Saisonstart vier Niederlagen in Folge. Umso wichtiger war der 8:3-Erfolg des vergangenen Wochenendes beim FC Gielert, der eine Trendwende der Trierer Saison darstellen könnte. Darauf hofft man zumindest bei den Olewigern, die sich in den kommenden Wochen vom Tabellenkeller distanzieren möchten. Eine Herausforderung, für die der SVO gewappnet scheint, denn nach Wochen personeller Not kann Trainer Denys Surma endlich wieder auf einen gut besetzten Kader zurückgreifen: „Ich schätze Schweich auf dem Niveau von Bekond ein. Sie sind für mich also kein Abstiegskandidat. Es wird nicht leicht werden, aber wir sind optimistisch. Schon gegen Gielert hatten wir unsere erste Elf zusammen, mussten nur für die Bank auf die zweite Mannschaft zurückgreifen. Der Unterschied hat sich direkt gezeigt. Mit Weber und Dahms kommen jetzt noch zwei Spieler aus ihrer Sperre zurück und auch ein paar Verletzte sollten wieder dabei sein.“
Während in Trier-Olewig die Formkurve nach oben zeigt, wartete die Drittvertretung aus Schweich vergeblich auf Punkte. So konnte die Elf von Renato De Ritis nach dem Remis gegen Tarforst II gegen Farschweiler und Irsch II nichts Zählbares nachlegen. Zwar standen der Mosella im letzten Spiel einige Leistungsträger nicht zur Verfügung, doch der abermalige plötzliche Leistungseinbruch wog schwerer. De Ritis macht deshalb klar, was er am Sonntag von seiner Mannschaft sehen möchte: „Ich habe Olewig gegen Bekond gesehen und das war ein richtig gutes Spiel. Der hohe Sieg gegen Gielert hat mich überrascht, aber es war klar, dass es nicht einfach werden wird. Bei uns kommt es drauf an, welche Truppe wir zur Verfügung haben, doch unsere vier Verletzten könnten weiter ausfallen. Ziel ist es, einfach zu punkten – egal ob ein oder drei Punkte. Ich will sehen, dass die Mannschaft Konstanz zeigt. Und das nicht nur über 45 Minuten, sondern über 90 plus x.“
Trier-Olewig, So., 29.09., 14.30h
