Auf den SV Farschweiler wartet nach der Niederlage gegen Ehrang das nächste Spitzenteam der Liga, wenn man am Sonntag die zweitplatzierte Tarforst-Reserve empfängt.

Beim SV Farschweiler blieb nach den Siegen gegen Gielert und Schweich III eine Überraschung aus, als man beim Gastspiel der FSG Ehrang/Pfalzel mit 2:5 unterlag. Ein leichterer Gegner wartet auch in dieser Woche nicht, denn es geht gegen den FSV Trier-Tarforst II, der sich mit den Ehrangern die Tabellenspitze teilt. „Tarforst wird ähnlich stark wie Ehrang sein, da konnten wir uns ja schon dran gewöhnen. Sie werden den Ball gut laufen lassen, sind taktisch gut geschult und fit. Wir müssen nochmals alles in die Waagschale werfen und im Kopf einen Ticken schneller sein. Vielleicht gelingt uns ein Coup, aber auch nur, wenn wir einen super Tag erwischen und Tarforst einen schwachen. Sie zählen nicht zu den Gegnern, gegen die wir unbedingt punkten müssen“, gibt Farschweilers Spielertrainer Lukas Jonas zu Protokoll. 

Tatsächlich wartet mit den Trierern ein bestens gestarteter Gegner, der sich bis auf zwei Remis nichts zu Schulden kommen ließ. Entsprechend beträgt der Abstand zwischen dem Tabellenzweiten und dem Neuntplatzierten Farschweiler bereits sieben Punkte. Relativieren lässt sich der Abstand durch die gegensätzliche Zielausrichtung. Denn während der SVF wieder den frühzeitigen Klassenerhalt anstrebt, will der Absteiger oben mitspielen. Alexander Becker, Trainer der Tarforster Reserve, erwartet dennoch eine knifflige Aufgabe, die durch den Untergrund erschwert werden könnte: „Farschweiler wird ein ähnlicher Gegner wie Gusenburg, bei dem wir aktiv das Spiel machen müssen. Die Frage ist auch, wie der Farschweilerer Platz bei dem Wetter aussieht, das sie bisher gemeldet haben. Es kann deshalb gut sein, dass es ein Spiel wird, bei dem vieles über den Kampf entschieden werden wird.“

Farschweiler, So., 29.09., 14.30h