Der Sieg der Ruwertaler war verdient, ist aber deutlich zu hoch ausgefallen.

Mit einem aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang unter Dach und Fach gebrachten 4:0-Sieg stürmte die SG Ruwertal so wieder auf Platz drei. Dabei hatte der Aufsteiger aus dem Hunsrück zunächst gute Möglichkeiten, in Führung zu gehen, doch Danny Schömer ließ entweder die letzte Präzision vermissen oder scheiterte an Felix Kloy im SGR-Kasten. Mit der letzten Aktion ließ Philipp Kartz die Ruwertaler mit einem herrlichen 25-Meter-Volleyschuss ins lange Eck Sekunden vor dem Halbzeitpfiff in Führung ziehen. Im zweiten Abschnitt ließen Körpersprache und Konzentration bei Dhrontal nach, so dass Fabian Faber und Pascal Neumann mit ihrem Doppelschlag (60., 66.) rechtzeitig die Weichen auf Heimsieg stellten. Jannis Hoffmann sorgte mit einem Schuss aus spitzem Winkel in der 85. Minute für den 4:0-Endstand. Ruwertals Trainer Benny Leis war zufrieden. „Der Sieg in einer umkämpften Partie ist ein bisschen zu hoch ausgefallen, doch verdient ist er auf jeden Fall. In der zweiten Halbzeit agierten wir individuell stärker und besaßen deutlich mehr Zug zum Tor. Mit Fabian Faber und Pascal Neumann haben zwei Joker heute wieder direkt getroffen. Die Bankspieler haben den Unterschied gemacht. Wir agierten sehr kompromisslos vor dem Tor und haben unsere Räume effektiv genutzt. Wir haben dann auch ein deutlich besseres Positionsspiel an den Tag gelegt. “ Marc Lemmermeyer, Trainer der SG Dhrontal resümierte, dass „wir vergessen haben, in der ersten Halbzeit in Führung zu gehen. In der zweiten Halbzeit hat mein Gegenüber Benny Leis gute Qualität eingewechselt. Da haben wir komplett alles vermissen lassen. Das war eine für mich dann enttäuschende Leistung, weil wir die Körpersprache aus mir vollkommen unerklärlichen Gründen in der Kabine gelassen lassen. Nach dem 0:3 war alles gegen uns gelaufen. Erschwerend kam hinzu, dass Danny Schömer schon nach der Halbzeit mit Oberschenkelproblemen raus musste.“

Foto: Sandra Maes