Nur um wenige Minuten verpasste die SG Obermosel am vergangenen Spieltag den zweiten Saisonsieg. Das erhöht den Druck für dieses Wochenende, denn gegen die SG Südeifel müssen Punkte her, um den Tabellenkeller zu verlassen.

Die SG Südeifel-Irrel konnte nach dem Zwischentief mit zwei Niederlagen in Folge einen Dreier beim SV Udelfangen einfahren. In der Vorwoche wollte man beim SV Filzen-Hamm nachlegen und war auf dem besten Weg, auch dort zu gewinnen. Doch es kam anders als geplant und die Südeifeler brachten die 3:0-Führung nicht über die Zeit, teilten sich am Ende die Punkte. Ein ärgerlicher Punktverlust, wäre der Liga-Neuling mit zwei Zählern mehr auf dem Konto sogar in Schlagdistanz von Spitzenreiter Wasserliesch/Oberbillig. Grund für das Remis könnte auch die schwindende Kraft im zweiten Durchgang gewesen sein, die wiederum aus schwacher Trainingspräsenz resultiert. So kämen zwar erneut Akteure zurück, doch auf alle kann Trainer Jean-Paul Bossi unter der Woche nicht zurückgreifen: „Mit Stefan Schneider sollte einer unserer besten Spieler am Sonntag von Anfang an spielen können. Auch andere sind wieder da oder kurz davor, in den Kader zurückzukommen. Personell sind wir dann wieder so aufgestellt, wie es sein sollte. Ein Problem, das wir aktuell haben, ist, dass viele Spieler nur eine von zwei Trainingseinheiten besuchen. Das ist kein Vorwurf, denn da hindert sie der Job oder andere Dinge. Das macht es für uns ein bisschen schwerer.“ Sorgen mache sich Bossi dennoch keine, denn die Mannschaft sei „intakt und ehrgeizig“. 

Fernab des kommenden Gegners, der auf Rang sechs steht, liegt die SG Obermosel. Die SGO feierte nach drei Niederlagen in Folge einen Sieg gegen Wincheringen, verpasste es in der vergangenen Woche jedoch, gegen die SG Sauertal (6:2) und die SG Saartal II (1:2) zu punkten. Vor allem die jüngste Niederlage dürfte schmerzen, führte man die Partie doch bis zur 86. Minute an. Verpasste Punkte, die die Nitteler auf Platz 13 dringend benötigt hätten, um sich aus dem Tabellenkeller zu arbeiten. Zumal der Abstand zu den Vorderleuten zu wachsen droht. Schon ein Punkt in Ernzen könnte im weiteren Saisonverlauf wichtig werden.

Ernzen, So., 22.09., 14.30h

Foto: Archiv/Sandra Maes