Die zuletzt außer Tritt geratene SG Welschbillig/Kordel wartet seit drei Spielen auf einen Sieg und möchte den perfekten Saisonstart, den sie mit drei Siegen am Stück feierte, in naher Zukunft wiederholen.
Die Trainer Christian Adams und Nicolas Dücker fordern demnach die Fehler, die zuletzt gemacht worden sind, nicht zu wiederholen, kompakt zu agieren sowie die defensiven Räume energischer zuzulaufen. „Das wird ein sehr schweres Spiel, dessen sind wir uns bewusst. Trier-Irsch hat sich verstärkt und mit Szimayer einen Topstürmer dazubekommen. Deshalb heißt es, ihr gefährliches Umschaltspiel zu unterbinden und nicht ins offene Messer zu laufen. Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen, wenn wir sie schlagen wollen“, formuliert Dücker ehrgeizige, aber realistische Ziele. Marius May fehlt aufgrund eines Muskelfaserrisses, Marc Willems steht wegen eines privaten Termins nicht zur Verfügung und Jan Lentes laboriert an Problemen am Oberschenkel. Dessen Einsatz ist fraglich. Kevin Furchner wird wieder ins Training einsteigen und Thomas Lichter hat in Serrig seine ersten Minuten gesammelt. Auch der Mittelfeld-Routinier ist wieder eine Option. Tobias Brand kommt ebenso zurück. Mit nur einer einzigen Niederlage im Gepäck rangiert der SV Trier-Irsch auf Platz eins und glänzt zudem mit dem überragenden Torverhältnis von 22:1. Tatsächlich hat das Team von Spielertrainer Sebastian Szimayer mit der 0:1-Niederlage in Schöndorf erst ein Gegentor kassiert und blieb in allen anderen fünf Partien sauber. Für den 34-Jährigen ist der kommende Gegner eine große Herausforderung. „Welschbillig ist eine robust spielende Mannschaft und sehr eklig zu spielen. Das wird insofern eine große Herausforderung, weil mir mein komplettes Mittelfeld fehlt. Doch wir wollen ungeachtet dessen mit dem gesteigerten Selbstvertrauen den nächsten Dreier ziehen.“ Szimayer bezieht seine Forderung darauf, die Zweikämpfe anzunehmen und taktisch diszipliniert zu spielen. „Eigentlich brauchen wir gar nicht viel verändern. Die Jungs sind gut drauf und haben viel Selbstvertrauen.“ Mit Marvin Theis, Philipp Grundmann und Steven Becker fällt das gesamte Mittelfeld sowie mit Nico Kimmlingen auch der Torwart wegen Urlaub aus. So wird aller Voraussicht nach wieder Co-Trainer Julio Tiburtius im Kasten des SVI stehen. Marco Döring hat seinen Trainingsrückstand nach seinem Urlaub aufgeholt und sich wieder in die Startelf herangearbeitet. Aufgrund der Systemumstellung auf das von Szimayer favorisierte 4-3-3 hat Linus von Keutz zuletzt nicht so viel Spielzeit generiert, doch der Trainer setzt auf den 24-Jährigen. „Linus wird noch ganz wichtig sein, da er sehr variabel einsetzbar ist“, so der 34-Jährige.
Welschbillig, Sonntag, 22.9., 14.45h
