Nur ein Ausrutscher oder doch der Beginn eines Abwärtstrends? Nach der Walldorf-Pleite will der SV Eintracht Trier ein anderes Gesicht zeigen und in die Erfolgsspur zurückkehren. Das soll der Aufsteiger 1. Göppinger SV zu spüren bekommen.

Der SV Eintracht Trier erlebte am vergangenen Wochenende einen Spieltag zum Vergessen. Beim Gastspiel in Walldorf fand der Aufsteiger nichts ansatzweise zu seinem Spiel und bot insbesondere in Hälfte eins eine desolate Vorstellung. Dies spiegelte sich im Ergebnis wider: Nach drei Spielen mit nur einem Gegentor setzt es gegen den FC-Astoria Walldorf ein 0:5. Eine Pleite, die das Ende der Ungeschlagen-Serie und das Abrutschen auf Rang vier bedeutete. Entsprechend gilt es für den SVE, an diesem Wochenende ein anderes Gesicht zu zeigen und ab Minute eins die eigene Spielstärke zu zeigen. Dass man dazu in der Lage ist, bewies man in den ersten drei Saisonspielen mit bisher sieben verbuchten Punkten.

Reibungslos läuft es derzeit auch beim 1. Göppinger SV nicht, der in dieser Spielzeit den Klassenerhalt anstrebt. Der SV stieg als Tabellenzweiter der Oberliga Baden-Württemberg in die Regionalliga Südwest auf und wartet noch auf den ersten Saisonsieg. Diesen verpasste die Elf von Gianni Coveli gleich mehrfach: Im Auftaktspiel teilte man sich die Punkte mit Freiberg (2:2), verlor im Anschluss 3:4 gegen die Hoffenheim-Reserve und 1:0 beim Bahlinger SC. Zuletzt folgte nach einer frühen Führung eine weitere Punkteteilung gegen Barockstadt Fulda-Lehnerz. Das Ziel beim Gastspiel im Moselstadion ist daher klar: Gegen einen Mitaufsteiger soll der erste Dreier verbucht werden. Die Hausherren wiederum werden dies mit aller Macht verhindern wollen. Gelingt die Rückkehr in die Erfolgsspur, zeigt man, dass die Walldorf-Niederlage nichts weiter als ein Ausrutscher war.

Trier-Moselstadion, Sa., 24.08., 14.00h