Mit großer Vorfreude, aber auch Anspannung fiebern beide Mannschaften dem Aufeinandertreffen im vorderen Hochwald entgegen. Für beide Teams geht es um eminent viel: Während die Gäste aus Trier ihre Spitzenposition nicht nur festigen, sondern mit einem Sieg auch ausbauen wollen, hat sich die DJK Pluwig-Gusterath im Kampf um Platz zwei noch nicht aufgegeben.
Die Hürde SV Föhren nahm die DJK mit Bravour. „Wir sind zwar gefühlt nach 30 Sekunden in Rückstand geraten und förmlich überrumpelt worden, doch wir haben uns schnell wieder gefangen und dann unser Offensivspiel durchgesetzt. Doch Föhren war ein starker Gegner, der uns alles abverlangt hat“, war DJK-Co-Spielertrainer Christopher Monzel mit der Performance seiner Mannschaft mehr als zufrieden. Vor dem Treffen mit der Eintracht hat Monzel die Sinne geschärft. „Nach zwei Siegen in Folge gehen wir gestärkt in dieses Spiel. Für uns geht es im Allgemeinen darum, unser Minimalziel Platz zwei zu erreichen und die positive Entwicklung in dieser Saison fortzuführen.“ So habe der Verein bereits reagiert und Monzel sowie Cheftrainer Uwe Wess vorzeitig das weitere Vertrauen geschenkt. Beide haben ihre mündlichen Verträge für zwei weitere Jahre verlängert. „Die Verlängerung ist ein Signal an die Mannschaft, die positive Zusammenarbeit erfolgreich fortzusetzen“, so Monzel. Für die Partie gegen den Tabellenführer weiß Monzel um einige sehr wichtige Dinge, die man von Beginn an umsetzen wolle. „Wir sollten die Fehlerquote möglichst gering halten, mutig spielen und klare Aktionen nach vorne haben. Es gilt, den Respekt vor der Eintracht rechtzeitig abzulegen und sie offensiv selbst vor Probleme zu stellen.“ Weiterhin verletzungsbedingt kein Thema sind Nico Denzer (Schambeinentzündung), Christian Fox und Farai Kadada, die an muskulären Problemen laborieren. Tim Denzer sei derzeit für die im Abstiegskampf befindliche zweite Mannschaft eingeplant und zurzeit keine Option. Nach dem 2:1-Erfolg im Spitzenspiel gegen Schöndorf reist die Trierer Eintracht mit breiter Brust nach Pluwig. „Das wird ein schweres Auswärtsspiel für uns und eine weitere Nagelprobe. Das ist zudem die gleiche Konstellation wie vor dem Spiel gegen Schöndorf. Wir haben in der Liga und im Pokal (2:1, 3:1, Pokal) zweimal gegen Pluwig gewonnen und das wollen wir auch gerne so fortsetzen“, fordert SVE-Coach Timo Zeimet drei Punkte. „Mit einem Dreier im Hochwald können wir unseren Sieg gegen Schöndorf vergolden.“ Ruslan Taliev kommt aus seiner Gelb-Rot-Sperre in die Startelf zurück, fraglich hingegen ist Nicola Rigoni, der angeschlagen ist. Fabian Wey fällt indes verletzt aus.
Pluwig, So., 14.4., 15.00h
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