Die Situation des SV Bekond gestaltet sich auch nach dem fünften Spieltag als schwierig, denn weiterhin machen der Mannschaft Personalprobleme zu schaffen. Diese sind nicht nur defensiv, sondern auch offensiv zu spüren, wo mit Aboubacar Touré und Thomas Muschke zwei Torjäger fehlen bzw. gesperrt sind. Wie gravierend die aktuelle Lage ist, zeigt sich mit Blick […]
Die Situation des SV Bekond gestaltet sich auch nach dem fünften Spieltag als schwierig, denn weiterhin machen der Mannschaft Personalprobleme zu schaffen. Diese sind nicht nur defensiv, sondern auch offensiv zu spüren, wo mit Aboubacar Touré und Thomas Muschke zwei Torjäger fehlen bzw. gesperrt sind. Wie gravierend die aktuelle Lage ist, zeigt sich mit Blick auf die Tabelle. Hier bildet der SVB mit den ebenfalls punktlosen Mannschaften aus Gusenburg und Niederkell das Kellertrio der Klasse.
Um den Bock umzustoßen und im Derby gegen Pölich die ersten Punkte zu verbuchen, will Bekonds Trainer Frank Amberg mit seinem Team alles abrufen und weiter arbeiten: „Es ist momentan schwierig. Wir waren am letzten Wochenende nicht so schlecht besetzt, aber mit Muschke und Touré fehlen uns weiterhin wichtige Spieler. Es wird nicht einfacher und der Druck wächst, da wir noch immer ohne Punkte sind. Wir müssen versuchen, im Training weiter Gas zu geben und Derbys schreiben ja immer ihre eigenen Gesetze. Ich kann der Mannschaft auch nicht nachsagen, dass sie es nicht versucht. Wir müssen nur noch mehr Energie investieren. Oft sind wir 60 Minuten lang nicht die schlechtere Mannschaft, brechen aber dann nach Toren zusammen. Da müssen wir lernen, kompakter zu bleiben und nicht mit aller Gewalt ausgleichen zu wollen, dabei aber die Defensive vergessen. Wir werden uns diese Woche noch mal zusammensetzen und auch Einzelgespräche führen.“
Die Situation in Bekond ist auch den Pölichern bekannt. Trotz Sympathie für den kommenden Gegner möchte Trainer Alex Becker jedoch an den Olewig-Sieg anknüpfen und erneut punkten: „Als Fußballfan und Derbynachbar macht mir Bekond derzeit Sorgen. Sie haben einige Spieler verloren und da kann das Gefüge schnell ins Wanken geraten. Es ist keine leichte Situation für sie. Ich erwarte, dass Bekond gegen uns alles reinwerfen wird und diejenigen, die da sind, alles geben werden. Wir wollen jetzt weitermachen und wieder Punkte einfahren. Es kommen immer mehr Verletzte zurück und die Urlaubszeit ist auch langsam überstanden.“
In der letzten Saison entschieden die Bekonder das Heimspiel gegen Pölich mit 5:1 für sich. Im Hinspiel siegte die SGP mit 3:1.
Bekond, So., 17.09., 14.45h