Es war wie immer, und doch etwas Besonderes: Tawerns Torjäger vom Dienst hatte erneut dreifach getroffen und alle Tore beim 3:1-Erfolg in Laufeld für seine Mannschaft erzielt.
So avanciert Pascal Hurth bereits nach zwei Spielen zum Topscorer und hat sich mit sieben Treffern an die Spitze der Torschützenliste gesetzt. Klar, dass Trainer Steve Birtz über beide Ohren strahlte. „Pascal war eiskalt und clever vor dem Tor, hat durch seine überragende Schusstechnik, Übersicht und sein Durchsetzungsvermögen drei schöne Tore erzielt.“ Für Birtz war auch wichtig, dass der Torjäger auch nach hinten mitarbeitet. „Seine Präsenz ist überragend. Durch seine Zweikampfstärke ist Pascal auch im Gegenpressing ein wichtiger Faktor für uns.“ So entführte der SV Tawern im Aufsteigerduell dank eines Dreifachpacks von Pascal Hurth alle Punkte aus der Eifel. Zunächst legte Laufeld/Buchholz nach Foul von Torwart Max Kintgen an Patrick Scheid per verwandelten Strafstoß von Steven Koch vor – 1:0 (27.). In einer hitzigen, intensiven Partie, bei der Tawern leichte optische Vorteile besaß und Laufeld stets über Konter gefährlich war, egalisierte Hurth die Führung der Hausherren (37.), als Karim Yahia eine Flanke punktgenau auf den Kopf des Tawener Torjägers zirkelte. Im zweiten Durchgang präsentierte sich der SVT spiel- und zweikampfstark und im Abschluss clever. Hurth erzielte in der 75. Minute nach Tiefenpass von Luca Weisgerber mit einem fulminanten Lupfer in den Winkel das 1:2, ehe der 28-jährige Unterschiedsspieler zwei Minuten vor Schluss mit dem 3:1 den Sieg in trockene Tücher legte. Jonathan hatte über die linke Seite den Angriff exzellent vorbereitet. Bemerkenswert: In der 58. Minute traf Ken Lippert für die Gäste nur die Latte, den Nachschuss parierte SG-Keeper Richard Jany stark. „Tawern war in der zweiten Halbzeit besser und hat verdient gewonnen, agierte eiskalt vor dem Tor und sehr effizient. Doch grundsätzlich war ich mit der Leistung zufrieden“, kommentierte SG-Coach Oleg Tintor. Zur Personalie Hurth äußerte sich der Laufelder Coach mit den Worten: „Wir hatten ihn eigentlich sehr gut aus dem Spiel genommen, doch zweimal gar nicht gut gestanden. Beim dritten Tor spielen wir Hurth mit einem Fehlpass den Ball genau vor die Füße, denn vor dem Tor ist er eiskalt. Er hat dreimal aufs Tor geschossen und dreimal getroffen. Das ist eine coole Socke.“ Für Tawerns Coach Birtz war entscheidendes Kriterium, dass „wir nach dem Elfmeter den Kopf nicht verloren haben und wir im Anschluss oft über die Außen durchkamen und so viele Torchancen kreiert haben. Insbesondere in der zweiten Halbzeit haben wir uns gesteigert, haben die Bälle sauberer gespielt und waren richtig präsent.“ Dabei hatte Pascal Kirch noch zwei wirklich dicke Chancen ausgelassen. Tawern jedenfalls setzt sich zwischenzeitlich auf Rang drei fest, während die SG Laufeld/Buchholz noch ohne Zähler ist und aktuell mit Rang zwölf Vorlieb nehmen muss.
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