Für den SV Mehring und den SV Bekond startet die neue Saison mit einem Knall, denn gleich am ersten Spieltag stehen sich die Kontrahenten auf der Mehringer Lay gegenüber. Diese Saison jedoch mit unterschiedlicher Zielsetzung: Während der SVB ein schwieriges Jahr erwartet, peilt der SVM die Top Drei an.

Nach dem sechsten Platz in der vergangenen Saison haben sich die Ansprüche beim SV Bekond verändert. So sind sich der Verein und Trainer Frank Amberg bewusst, dass ihrem Team in dieser Spielzeit eine schwere Zeit bevorsteht. Grund dafür sind in erster Linie diverse Abgänge von Stammkräften wie Jason Pütz, Nils Amberg, Julien Masselot und anderen. Zudem treten einige erfahrene Spieler kürzer oder pausieren, was den Kader weiter belastet. Das Problem: Diese Verluste in Qualität und Quantität konnten nicht durch Neuzugänge aufgefangen werden und müssen dadurch durch Aufrücken von Spielern der zweiten Mannschaft getilgt werden. Dies wiederum erschwert die Aufgabe für die Reserve, die in der C-Klasse spielt, ebenfalls. Gerade in den ersten Wochen wird es für die Bekonder eng, da einige Spieler fehlen. So könnten im Auftaktspiel gegen Mehring sechs bis sieben Spieler nicht zur Verfügung stehen. Dennoch will Amberg mit seinem Team nicht den Kopf in den Sand stecken und bei einem „Topfavoriten“ abseits aller Probleme das Maximum rausholen. Dies glückte in der Vorwoche auch im Kreispokal, als man trotz durchwachsener Vorstellung mit 4:2 gegen die SG Langsur II gewann. Mit dem SVM, der 22/23 auf dem vierten Platz beendete, wartet allerdings ein vermeintlich größeres Kaliber. 

Die Mehringer konnten in der Vorbereitung mehrere Testspiele absolvieren und schlugen sich dabei auch gegen höherklassige Mannschaften meist gut. Ein Beispiel dafür bot die erste Runde im Rheinlandpokal, in welcher der SVM auf Bezirksligist SG Ruwertal traf. Dort meldete man sich nach einem 0:2-Rückstand zurück im Spiel und hatte auch nach dem erneuten 2:3-Rückstand genügend Chancen, die Partie noch für sich zu entscheiden. Ergebnisse, die bestätigen, dass die Mannschaft einen weiteren Schritt nach vorne machte und in dieser Saison erneut unter den Topteams angesiedelt sein dürfte. Trainer Simon Monzel gab eine Platzierung unter den Top Drei als Marschrichtung aus, weiß jedoch, wie abhängig eine erfolgreiche Spielzeit von verletzungsfreiem Personal ist.

Im vergangenen Jahr trennten sich die beiden Kontrahenten im Hinspiel mit 4:4. Im Rückspiel hatte der SV Mehring auf dem heimischem Kunstrasen die Nase mit 3:1 vorne.

Mehring, Sa., 12.08., 17.00h

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