Weder der SV Gutweiler noch die SG Pölich zeigten sich mit der letzten Saison vollauf zufrieden. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf die neue Spielzeit und die Chance, es besser zu machen.

Der SV Gutweiler zeigte in der vergangenen Saison erneut gute Einsätze, aber aus diversen Gründen zu schwankend, um sich einen Platz in den Top Fünf zu erkämpfen. In dieser Spielzeit hat Andreas Wagner das Traineramt von Günter Karthäuser übernommen und dürfte diese Schwankungen minimieren wollen. Helfen sollen dabei auch erfahrene Spieler wie Neuzugang Dominik Büscher, der Wagner wie Martin Flesch als spielender Co-Trainer zur Verfügung steht. Erfahrung und spielerische Klasse werden nötig sein, denn im ersten Spiel der neuen Saison geht es gegen die SG Pölich. „Die Vorbereitung ist gut gelaufen, die Jungs ziehen gut mit. Wir haben das System und einige Dinge im Vergleich zur letzten Saison verändert, deswegen hat eine kleine Umgewöhnungsphase stattgefunden. Wir können aber zufrieden sein und sind auf allen Positionen gut, auf einigen auch stark besetzt. Etwas problematisch ist die Größe des Kaders“, sieht Gutweilers Trainer Andreas Wagner viel Positives vor dem Anpfiff der neuen Spielzeit. Aus diesem Grund will Wagner den achten Platz des Vorjahres überbieten und gleichzeitig „den ein oder anderen Gegner ärgern“.

Die Pölicher benötigten in der vergangenen Spielzeit keine lange Anlaufzeit und konnten sich nach dem Abstieg schnell unter den Topteams der Liga etablieren. Nach dem Winter war an der Mosel jedoch die Luft raus, sodass es am Ende „nur“ der fünfte Platz wurde. Ruft die Elf von Alex Becker ihr Potenzial in 23/24 konstanter ab, darf man von der SGP einiges erwarten. So wie beim Pflichtspielauftakt im Kreispokal, als man A-Ligist Niederkell mit 2:1 schlug.

In 22/23 gingen beide Spiele an die SG Pölich. Das Hinspiel gewannen die Moselaner mit 2:1, im Rückspiel reichte es in einem ebenso knappen Spiel zum 6:5-Erfolg. Dreht der SV Gutweiler dieses Mal den Spieß um?

Gutweiler, So., 13.08., 14.30h