Der SV Trier-Olewig startet beim SG Züsch in eine Saison voller Unbekannte, denn nach dem Wechsel in die ehemalige B-Mo/Ho warten neue Plätze und Gegner.
Die Ligenumstrukturierung sorgte in der ehemaligen B-Mo/Ho und neuen B-Staffel 14 für einige Überraschungen. Allen voran gilt das für den SV Trier-Olewig, der sich statt innerstädtischen Fahrten und Trier-Duellen nun öfter die Fahrt entlang der Mosel oder in den Hochwald antreten muss. Auf die Olewiger warten damit viele neue Teams, Gesichter und womöglich auch die ein oder andere fußballerische Überraschung. Für Trainer Sebastian Herz hat der Ligenwechsel auch Positives: „Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Wir nehmen es einfach, wie es kommt. Es kann ja durchaus von Vorteil sein, aus dem Trott rauszukommen und neue Plätze und Gegner zu sehen.“ Obwohl die Vorbereitung der Olewiger gut verlief, sorgte das Wetter für Probleme. So mussten die Trierer mehrere Einheiten auf dem Kürenzer Hartplatz absolvieren und Testspiele wie zuletzt gegen die SG Obermosel ausfallen lassen. An der Zielsetzung hat sich für Herz deshalb aber nichts geändert: „Wir haben das gleiche Ziel wie im vergangenen Jahr und wollen einfach von Spiel zu Spiel schauen – gerade weil es zu viele Unbekannte gibt. Ein Platz im oberen Drittel ist aber schon unser Ziel.“
Einen Vorgeschmack auf die Spielzeit 23/24 könnte der letztjährige B-Trier/Saar-Sechste bereits am ersten Spieltag bekommen. Schließlich wartet mit der SG Züsch eine Mannschaft, die körperlich robust und kämpferisch auftritt. Aber auch fußballerisch wusste die Elf von Andreas Weber in der zweiten Saisonhälfte zu überzeugen. Diese Entwicklung will man in dieser Saison bestätigen sowie – anders als in 22/23 – frühstmöglich den Klassenerhalt sichern und den neunten Platz des Vorjahres toppen. Doch schon jetzt machen Weber Ausfälle zu schaffen: „Wir haben in der letzten Saison eine enorm gute Rückrunde gespielt und daran konnten wir zu Beginn der Vorbereitung anknüpfen. Gegen Ende blieben die Ergebnisse dann aus. Wir ließen zu viele Chancen und Tore zu und obwohl wir uns vorne immer wieder gute Chancen erarbeiteten, schossen wir nicht genügend Tore. Da müssen wir noch zwingender werden. Einen faden Beigeschmack haben unsere Ausfälle hinterlassen. Unsere halbe Viererkette fällt aus. Vor allem Arman Anari und Philipp Stüber sind für uns kaum zu ersetzen.“ Auch deshalb gibt der Züsch-Coach keine unrealistischen Saisonziele aus: „Unser Ziel ist der frühzeitige Klassenerhalt. Nach einer Saison, in der wir lange Zeit unten drin standen, wäre es vermessen zu sagen, dass wir oben angreifen. Wir versuchen, einen gesicherten Platz zu erreichen, was auch vom Personal abhängen wird, das uns zur Verfügung steht.“
Züsch, Sa., 12.08., 17.00h
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