Mit einer wahren Energieleistung sicherte sich die SG Wawern gegen die SG Franzenheim nach einem 0:3-Rückstand noch einen Punkt.

„Franzenheim führt mit eineinhalb Torchancen 3:0 und wie das geht, weiß weder Freund noch Feind. Erst machen wir ein Eigentor der Marke Slapstick, dann kommt unser Torwart raus, lässt sich aber den Ball wegspitzeln und das letzte Gegentor ist eigentlich schon längst geklärt. Wie die Jungs dann reagiert haben, war aber brutal gut. Nach dem 1:3 haben uns die Zuschauer am Leben gehalten und wir machen dann noch die beiden späten Tore“, fasst Wawerns Trainer Carlo Müller ein verrückte Partie zusammen. Wawerns Martin Kuborn brachte die Gäste aus Franzenheim mit einem Eigentor in Front. Marius Weis (73.) und Adrian Meier (74.) erhöhten auf 3:0. Christian Geltz glückte schließlich der Anschlusstreffer für die Hausherren (77.), die durch Marius Borens (86.) und einen weiteren Geltz-Treffer (89.) ausglichen. So richtig überwog bei Müller die Freude aber nicht: „Wir haben Chancen verballert, dass gibt’s gar nicht und hinten bekommen wir die Gegentore wieder mal zu einfach. So musst du am Ende noch mit einem Punkt zufrieden sein, obwohl du über 90. Minuten die klar bessere Mannschaft warst. Egal: Nach einem 0:3 noch einen Punkt zu holen, ist klasse. Die Jungs sind echte Mentalitätsmonster.“