Während das Spiel zwischen Wasserliesch und Sirzenich der nassen Witterung zum Opfer fiel (ein Nachholtermin steht noch aus), konnte Liga-Primus Ehrang dank eines 4:0-Sieges in Freudenburg die Herbstmeisterschaft perfekt machen. Einen ärgerlichen Dämpfer kassierte hingegen der FC Könen, der sein Heimspiel gegen Saarburg mit 0:2 verlor. Ebenfalls eine Nullnummer landete Föhren im Heimspiel gegen Pluwig. 

SG Osburg – SV Tawern
1:1 (0:1)
Im kleinen Spitzenspiel zwischen dem Dritten aus Osburg und dem Fünften aus Tawern kamen beide Mannschaften am Ende nicht über ein 1:1-Remis hinaus. Chancen notierte man zahlreich und das auf beiden Seiten. An der Leistung selbst durften beide Trainer ebenfalls große Zufriedenheit ausüben, sodass die Punkteteilung unterm Strich als gerecht einzuordnen ist. „Ein sehr robustes und schnelles Spiel beider Mannschaften. Zudem notierten wir sowie auch Tawern zahlreiche Chancen. Am Ende geht das Unentschieden somit in Ordnung“, resümiert Osburgs Trainer Daniel Becker. Während für Osburg Jens Heimfahrt traf, netzte aufseiten von Tawern Patrick Ostermann.

SV Föhren – DJK Pluwig/Gusterath
3:4 (1:3)
Föhren unterlag Pluwig mit 3:4 und rangiert nun punktgleich mit der Elf um Trainer Aimé Kinss in der oberen Tabellenhälfte. Die Partie begann mit einem Föhrener Eigentor. Pluwig lag in Führung, die Robin Mohm nach 20 Minuten mit dem 2:0 sogar ausbaute. Nach einer halben Stunde landete die DJK schließlich den dritten Treffer dank Vincent Muljadi, ehe Lukas Müller für Föhren kurz vor der Pause auf 1:3 verkürzte. Nach der Halbzeit brachte Peter Thielmann seinen SVF mit dem 2:3 noch näher Richtung Ausgleich, ehe einen Wimpernschlag später Peter Maasem mit dem 2:4 den alten Abstand wiederherstellte. Kurzzeitige Hoffnung keimte seitens des SV Föhren kurz vor Schluss auf, als Luis Loibl mit dem 3:4 sein Team noch einmal ins finale Rennen schickte, am Ende aber trotz Aufholjagd unterlag. „Ein sehr schweres Spiel. Ich muss meiner Mannschaft aber ein riesengroßes Kompliment aussprechen, die gegen einen starken Gegner richtig leidenschaftlich dagegengehalten hat. Am Ende war es schon ein verdienter Sieg, über den ich sehr glücklich bin“, lobte DJK-Trainer Aimé Kinss.

SV Freudenburg – FSG Ehrang
0:4 (0:3)
Mit einem 0:4 relativ heil aus der Affäre gezogen, malte Freudenburgs Trainer Tobias Weinandy nicht alles schwarz, dessen Team gegen einen starken Tabellenführer aus Ehrang unterlag. „Für uns war es okay. Positiv empfand ich, dass wir nach dem 0:3 spielerisch weiterhin Gas gegeben haben. Das war eine tolle Moral meiner Mannschaft, mit der ich sehr zufrieden war“, betont Weinandy. Die Tore für den Liga-Primus erzielten Michael Hensel, zweimal Andreas Huwer sowie Benjamin Barthel. 

TuS Reinsfeld – SG Kordel
2:0 (0:0)
Reinsfeld durfte zuhause wieder jubeln. Unterm Strich war es ein starker Ritt der grün-weißen Hausherren. Jedoch dauerte es fast eine Stunde lang, bis der TuS dank Björn Bohr die 1:0-Führung markierte. Doch auch in den Minuten zuvor sahen die Zuschauer trotz frostiger Kälte zahlreiche Chancen mit Reinsfelder Handschrift. Den finalen Siegtreffer setzte schließlich Fabrice Schirra, der zehn Minuten vor dem Ende mit dem 2:0 sämtliche Zweifel über Bord warf. „Ich bin überglücklich über diesen Sieg. Meine Jungs boten eine starke Leistung und standen am Ende auch verdient als Sieger auf dem Platz. Körperlich und auch was die Ausdauer betrifft, fand ich mein Team einen Ticken besser“, untermauerte TuS-Trainer Markus Schwind. Sein Gegenüber Klaus Grüber: „Eine sehr unnötige Niederlage. Ich fand, besonders in der ersten Halbzeit haben meine Jungs eine richtig gute Leistung abgerufen. Leider konnten wir aber nicht unsere zahlreichen Chancen nutzen. Nach dem 0:2 hat uns dann schon im Kollektiv die nötige Kraft gefehlt, um noch einmal ins Spiel zurückzukommen.“

FC Könen – SG Serrig
0:2 (0:0)
Ähnlich wie das Wetter, so schwamm auch die Stimmung beim FC Könen immer mehr dem Boden entgegen. Am Ende unterlag man Saarburg nach späten Toren von Tim Darimont (60.) und Slava Sauer (80.) mit 0:2. Der FCK war sichtlich geknickt, während Saarburg mit breiter Brust den fünften Sieg in Folge bejubeln durfte. Könen bot spielerisch zwar eine nicht ganz so üble Leistung, doch für den Ritt auf eigenem Boden gegen Saarburg war es dann doch am Ende zu wenig. Enttäuscht zeigte sich auch FCK-Trainer Stefan Reifenberg: „Ein sehr verhaltendes Spiel, bei dem wir keineswegs geglänzt haben. Nach der Pause ging uns zudem die Konzentration und Ausdauer flöten, sodass wir verdient gegen Saarburg verloren haben.“