Bei der 1:6-Niederlage gegen Krettnach vermisste Kanzems Trainer Carlo Müller jeglichen Siegeswillen. Dieser ist im zweiten Auswärtsspiel in Folge jedoch Pflicht, denn Tabellennachbar Saartal II bittet zum Sechs-Punkte-Spiel. Verliert man hier zum Rückrundenauftakt, verschenkt man immens wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Will der Auftsteiger nicht zur Fahrstuhl-Mannschaft werden, muss man punkten.
SG Saartal II – SG Kanzem
Während die SG Saartal II vor dem wichtigen Sechs-Punkte-Spiel drei Zähler verbuchte, zeigte die SG Kanzem gegen Krettnach eine schwache Leistung. Noch steht man einen Punkt vor der SGS und geht es nach SGK-Coach Carlo Müller, will man die Saartal-Reserve auch nicht vorbeiziehen lassen. Um dieses Ziel zu schaffen, appelliert Müller an die Einstellung seiner Spieler: „Es ist ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel. Ich hoffe auf eine Reaktion, denn wenn Du keine zeigst, rutscht Du gleich wieder in die C-Klasse zurück. Das wäre einfach unnötig. Die Jungs können gut kicken und sind gut genug, um die Klasse zu halten. Jetzt müssen sie es auch zeigen.“
Schoden, Sa., 16.11., 19.30h
SG Pellingen – SG Nittel
Acht Spiele blieb die SG Pellingen zuletzt ungeschlagen und bestätigte diese Form am vergangenen Wochenende gegen den SV Trier-Irsch. Damit beendete man die Hinrunde auf dem vierten Rang. Gegen die SG Nittel bekommen die Pellinger nun die Chance, zu zeigen, wie weit man sich während der Saison entwickelt hat. 0:6 verlor man das Hinspiel und könnte sich nun für diese Pleite revanchieren. „Wir haben im Hinspiel viele unerzwungene Fehler gemacht und die Bälle einfach verloren. Nittel hat es gut gemacht, unsere Fehler ausgenutzt und dementsprechend sechs Tore geschossen. Dahingehend haben wir uns aber stabilisiert. Die Gegner müssen jetzt deutlich mehr arbeiten, um uns zu Fehlern zu zwingen“, sagt Pellingens Trainer Stephan Wicht. Man wird den Nittelern also Paroli bieten. Doch auch die SGN wird sich nicht kampflos geschlagen geben, denn man entschied die letzten fünf
Partien für sich.
Pellingen, So., 17.11., 15.00h
SV Ayl – FSG Ehrang/Pf. II
Auf dem neunten Tabellenplatz darf der SV Ayl zufrieden auf die Hinrundentabelle blicken, denn derzeit hat man mit dem Abstiegskampf nichts zu tun. Damit das so bleibt, muss man aber weiter fleißig punkten. Nach den beiden Niederlagen gegen Irsch und Nittel wartet mit der Ehranger Reserve ebenfalls keine Laufkundschaft. Doch auch hier gilt: Will man die Klasse halten, muss man gelegentlich auch gegen die vermeintlichen Topteams der Liga punkten. Trotz eines 4:1-Sieges im Hinspiel erinnert sich Ehrangs Trainer Lucas Heck nur ungern an den kommenden Gegner: „Ayl war in den ersten 20 Minuten sehr stark und ein unbequemer Gegner. Auf einem vermutlich tiefen Ayler Rasen erwarte ich deshalb ein schwieriges Spiel. Wir haben aber jetzt zweimal in Folge gewonnen und wollen nun auch den dritten Sieg.“
Ayl, So., 17.11., 15.00h
SV Trier-Olewig – VfL Trier
Nach sieben Niederlagen in Folge rutschte der SV Trier-Olewig auf einen direkten Abstiegsplatz ab. Nach der 0:7-Pleite gegen Irsch war die knappe Niederlage gegen Ehrang II ein Schritt in die richtige Richtung. Diese Leistung könnte Auftrieb geben für das Derby gegen den VfL. Der ist personell ebenfalls angeschlagen und ließ die Konstanz vermissen. „Ich hoffe, dass ein paar Spieler zurückkommen und wir elf gesunde Spieler auf dem Feld haben. Dann können wir das zeigen, was wir spielen können. Es ist ein Derby, da muss jeder brennen, egal wie es personell aussieht. Unser Ziel muss es sein, zu gewinnen. Das wollen wir auch zeigen“, sagt Bilal Boussi, Coach der Heiligkreuzer.
TR-Olewig, So., 17.11., 15.00h
SSG Kernscheid – SG Hochwald II
Mit 20 Punkten auf dem Konto sind die Kernscheider zehn Zähler von den Abstiegsrängen entfernt. Etwas schlechter steht die SG Hochwald II, die mit 13 Punkten den Druck der Konkurrenz spürt. Trotz des Punkteunterschieds erwartet Kernscheids Trainer Jona Schulz ein ausgeglichenes Spiel, schließlich verloren die Kernscheider das Hinspiel mit 1:5: „Rückblickend muss man sagen, dass Hochwald vielleicht unser stärkster Gegner war. Wir haben mit einer zerfahrenen Personalsituation klar verloren. Der Tabellenstand spricht für uns, aber das ist momentan eine reine
Lotterie. Ich bin gespannt, wie die Partie ausgeht.“
TR-Irsch, So., 17.11., 15.00h
DJK St. Matthias – SV Trier-Irsch
Letzter Tabellenplatz, personelle Probleme und mit dem SV Trier-Irsch ein schwerer Gegner vor der Brust – auf die DJK St. Matthias wartet diese Woche eine hohe Hürde, die es zu überwinden gilt, will man die Rote Laterne abgeben. Laut Trainer Martin Klein hat der Gegner aber viel Qualität: „Irsch stand vor der Saison schon als Mitfavorit bei mir auf dem Zettel. Sie haben eine junge Mannschaft mit viel spielerischer Qualität. Dadurch wurde ihr Topstürmer Christoph Nickl entlastet und strahlt jetzt noch mehr Gefahr aus. Irsch ist brandgefährlich.“ Bisher kassierten die Irscher keine zwei Niederlagen in Folge. Dennoch erwartet SVI-Coach Tobias Spruck ein schwieriges Spiel: „Wir hatten Mattheis im Hinspiel gut im Griff und plötzlich wurde es doch noch mal spannend. Wir müssen das Spiel hochkonzentriert angehen und haben jetzt gesehen, dass wir gegen jeden Gegner alles reinschmeißen müssen. Es wird nicht leicht. Mattheis muss langsam anfangen zu punkten, wenn sie noch unten raus wollen.“
TR-Feyen, So., 27.11., 15.30h