Im Duell des SV Krettnach gegen den SV Ayl gab es für Tälchen-Coach Dietmar Hürter ein bittersüßes Wiedersehen mit dem ehemaligen Verein. Grund dafür war vor allem die starke Leistung der Krettnacher Hausherren, die den SVA beim 8:0-Erfolg in Niedermennig nicht zur Entfaltung kommen ließen und für die bisher höchste Saisonniederlage der Ayler sorgten.
FSG Ehrang/Pfalzel II – SSG Kernscheid
ausgefallen
Die Partie zwischen der Ehranger Reserve und der SSG Kernscheid konnte aufgrund eines fehlenden Schiedsrichters nicht angepfiffen werden. Ein Ausweichtermin ist noch nicht festgelegt.
SV Krettnach – SV Ayl
8:0 (3:0)
Für den SV Ayl wurde das Wiedersehen mit Ex-Coach Dietmar Hürter zum Debakel. „Wir sind zu keinem Zeitpunkt ins Spiel gekommen und hatten keinerlei Zugriff. Krettnach hat uns früh und gut gestört und verdient gewonnen“, resümierte SVA-Trainer Ralf Reger. Matthias Kugel (11.), Rene Heß (34.) und Eric Henter (35.) trafen zum 3:0-Pausenstand der Hausherren. Nico Reuter (47., 54., 85.), ein Eigentor (51.) sowie Lucas Bergmann (81.) schraubten den Spielstand zum 8:0-Endstand in die Höhe. Für Tälchen-Coach Hürter ein Wiedersehen mit Beigeschmack: „Wir haben die Tore genau dann gemacht, wann man sie machen muss. Das 4:0 in der 47. war dann der Genickbruch für Ayl. Es tut natürlich schon weh, wenn man so lange im Verein war und jeden kennt, aber ich bin froh über den Sieg. Jeder hat für jeden gekämpft.“
SG Pellingen – SG Hochwald II
5:1 (2:1)
Die SG Pellingen hievt sich mit dem zweiten Saisonsieg aus dem Tabellenkeller und lässt die Hochwald-Reserve auf einem Abstiegsrang zurück. „Wir kamen bei schwierigen Platzverhältnissen sehr schwer ins Spiel und machten dann zwei individuelle Fehler. Dann will man gegensteuern, das klappt dann nicht und beim nächsten Tor gehen die Köpfe runter. Pellingen war heute cleverer“, resümierte Hochwalds Interimstrainer Dion Schneider. Sven Schettgen (12.) und Dominik Annen (22.) brachten die Pellinger in Führung. Daniel Fries verkürzte für die Hochwald-Elf per Strafstoß (42.). Andreas Hennen (53.) und Adrian Meier (59., 76.) sicherten den Hausherren schließlich den zweiten Dreier der Saison.
SV Trier-Irsch II – SG Kanzem
4:1 (2:0)
Nach der Niederlage gegen den VfL Trier meldeten sich die Irscher mit einer guten Vorstellung zurück. Ein Eigentor brachte den SVI in Front (15.), Elis Heitkötter baute die Führung aus (22.). Im zweiten Durchgang erhöhte Christoph Nickl per Foulelfmeter zum 3:0 (53.). Den Anschlusstreffer von Martin Kuborn (61.) egalisierte Yannik Briesch in der 87. Spielminute zum 4:1-Endstand. Irschs Trainer Tobias Spruck zeigte sich erleichtert: „Ich bin super zufrieden, denn wir haben eine Reaktion gezeigt und dass wir uns von einer Niederlage nicht aus dem Konzept bringen lassen. Wir waren heute von Beginn an hellwach.“
SV Trier-Olewig – SG Saartal II
5:2 (1:1)
Die Saartal-Reserve erwischte auf dem Olewiger Hartplatz den besseren Start und erzielte durch Alexander Fox das 1:0 (33.). Die Führung war aber nur von kurzer Dauer, denn Philipp Weber glich fünf Minuten später aus. Ein Doppelschlag in Hälfte zwei durch Christian Regnier (54.) und Lars Weber (57.) drehte das Spiel zugunsten der Hausherren. Nach dem Anschlusstreffer Jonas Lauers (61.) trafen Olewigs Lars Weber (84.) und Rene Weber (87.) zum 5:2-Endstand.
DJK St. Matthias – TuS Trier-Euren
4:6 (2:3)
Der TuS Euren blieb nach einem offenen Schlagabtausch mit der DJK St. Matthias ungeschlagen. Tobias Schmidt erzielte den Führungstreffer für die Gäste (6.), doch der Mattheiser Simon Blasius glich aus (15.). Die erneute Euren-Führung durch Rene Jahn (19.) egalisierte Andreas Schirmer postwendend (20.). Schmidt (30.), Jahn (57.) und Ioannis Kaloeidis (64.) schraubten das Ergebnis auf 5:2. Ein Doppelschlag von Johannes Steinmetz (68.) und Roman Nagel (70.) brachte die DJK wieder ins Spiel. Eurens Schmidt traf zum 6:4-Endstand (72.). „Ich bin erst einmal glücklich, dass wir gewonnen haben, obwohl vieles gegen uns gelaufen ist. Die Jungs haben es gut gemacht, gekämpft und verdient gewonnen. Ich bin aber der Meinung, dass die Schiedsrichterleistung eine Frechheit war. Nicht nur, welche Entscheidungen getroffen wurden, sondern auch, wie mit den Spielern geredet wurde, ist diskutabel. Der Schiedsrichter war aber nicht schuld an unseren Gegentoren. Wir dürfen unserem Gegner nicht solche Freiräume lassen. Dennoch: Es kommt auch immer auf die Wortwahl an und wie man die Spieler behandelt“, kritisierte Eurens Trainer Chris Jahn.