Eine Trennung mit Beigeschmack: Nach dem Ende der vergangenen Saison verließ Dietmar Hürter den SV Ayl auf Anraten des Vorsitzenden Ralf Schons noch vor der ausstehenden Abstiegsrelegation. Der SV Ayl hielt die Klasse und gastiert nun mit Ralf Reger in Niedermennig beim Ex-Coach. Ein Duell zwischen punktgleichen Tabellennachbarn, das Spannung verspricht. 

FSG Ehrang/Pfalzel II – SSG Kernscheid
Die Ehranger Reserve kassierte nach der ersten Saisonniederlage gegen Irsch gleich die zweite gegen Nittel. Dennoch steht man weiterhin auf einem guten fünften Tabellenplatz und will diese Position wenn möglich verbessern. Die dafür benötigten Punkte sollen gegen die SSG Kernscheid eingefahren werden, die sich am vergangenen Wochenende der SG Saartal geschlagen geben musste. Laut FSG-Coach Lucas Heck sind die Ergebnisse der Kernscheider aber beachtlich: „Sie sind relativ gut gestartet und haben ja auch nur knapp gegen Irsch verloren. Wir spielen aber zuhause und werden vor dem Oktoberfest alles daran setzen, einen Dreier zu landen.“ Eine machbare Aufgabe, denn aufgrund zahlreicher Ausfälle geht es laut Trainer Jona Schulz bei Kernscheid aktuell nur darum, „Nichtantritte zu vermeiden“.
TR-Pfalzel, Sa., 21.9., 16.00h

SV Krettnach – SV Ayl
Der SV Ayl kletterte durch den Sieg gegen die Hochwald-Reserve auf den neunten Tabellenplatz und ist damit direkter Nachbar des SV Krettnach. Passend, denn an diesem Wochenende gastiert der SVA in Niedermennig und will auch dort einen Sieg einfahren. Das ist laut Trainer Ralf Reger nötig, um eine Relegation wie im Vorjahr zu vermeiden: „Solche Partien sind für uns Sechs-Punkte-Spiele. Krettnach ist auf Augenhöhe, da wird die Tagesform über den Ausgang entscheiden. Wenn man nicht unten drin stehen will, muss man solche Spiele aber für sich entscheiden. Es wird eine enge Kiste.“ Für Tälchen-Coach Dietmar Hürter wird es das Wiedersehen mit seinem alten Team. „Ayl wird nach dem Sieg gegen Hochwald hochmotiviert sein und sich gegen uns zerreißen. Ich hoffe, dass wir den Hebel jetzt umlegen und ein Ruck durch die Mannschaft geht. Solche Spiele wie gegen Olewig darf man nicht verlieren“, hofft Krettnachs Trainer auf eine Reaktion.
Niedermennig, So., 22.9., 14.30h

SG Pellingen – SG Hochwald II
Mit drei Punkten steht die SG Pellingen auf dem letzten Platz der B-Trier/Saar. Gegen den Aufsteiger aus dem Hochwald darf sich die SGP auf dem eigenen Platz in Franzenheim dennoch Chancen ausrechnen, denn die SGH-Reserve verbuchte nur einen Punkt mehr. Durch diese Konstellation wird das Duell vor allem für die Pellinger zu einem
richtungsweisenden Spiel.
Franzenheim, So., 22.9., 14.30h

SV Trier-Irsch – SG Kanzem
Irsch und Kanzem erlebten eine gegensätzliche Vorwoche: Während Kanzem einen 0:3-Rückstand drehte, verlor Irsch nach einem 2:0-Vorsprung noch mit 2:3. Nach einem erfolgreichen Saisonstart will sich SVI-Trainer Tobias Spruck aber nicht von der ersten Saisonniederlage unterkriegen lassen: „Wir wollen daheim zeigen, dass wir die drei Punkte reinholen wollen, die wir am letzten Wochenende verloren haben. Dafür müssen wir alles reinhauen. Von der Niederlage werden wir uns nicht aus der Bahn werfen lassen, denn über weite Strecken haben wir ein super Spiel gezeigt.“ Mit Kanzem wartet auf die Trierer eine kampfstarke und bissige Truppe, die laut Coach Carlo Müller „nichts zu verlieren hat“: „Wir sind mit 1:10 Außenseiter. Trotzdem wollen wir gut stehen und das Spiel wie jedes andere angehen. Die Punkte gegen den SV Irsch wären für uns eine Art Bonus.“
TR-Irsch, So., 22.9., 15.00h

SV Trier-Olewig – SG Saartal II
Nur sechs Tore benötigte der SV Trier-Olewig für die bisher sieben verbuchten Punkte – eine starke Leistung. In der erwartet schwierigen Saison schlagen sich die Trierer damit gut und könnten gegen die Saartal-Reserve das Konto sogar weiter aufstocken. So ist der Plan von SVO-Coach Sebastian Herz: „Wir spielen zuhause und wollen ganz klar die drei Punkte auf unserem Hartplaz in Olewig halten.“ Doch Vorsicht: Die SGS sicherte sich am vergangenen Wochenende den ersten Dreier und wird sich nicht kampflos geschlagen geben.
TR-Olewig, So., 22.9., 15.00h

DJK St. Matthias – TuS Trier-Euren
Auch vor dem sechsten Spieltag ist der Topfavorit aus Euren noch ungeschlagen. Reibungslos läuft es dennoch nicht beim TuS, denn nach der eher schwachen Vorstellung gegen Pellingen erwartet Trainer Chris Jahn eine Leistungssteigerung: „Die DJK St. Matthias ist auf dem Kunstrasen nicht zu unterschätzen. Dennoch müssen wir mehr investieren als gegen Pellingen. Spielen wir erneut so, wird es gegen die DJK eng werden. Wir müssen eine Schippe drauflegen.“ Auch die DJK St. Matthias war nach dem 3:3 gegen Kanzem nicht zufrieden, denn man verspielte einen 0:3-Vorsprung. „Nach dem 3:3 haben wir Wut im Bauch. Ich hoffe, dass wir diese Wut positiv nutzen können. Vor allem dürfen wir aber nicht so nachlässig mit unseren Chancen umgehen, da wir gegen Euren nicht so viele bekommen werden. Gleichzeitig ist es aber ein Spiel, in dem wir durch die Favoritenrolle Eurens am wenigsten Druck haben und frei aufspielen können“, sagt Martin Klein, Trainer der DJK St. Matthias, zum Spiel gegen den Titelfavoriten aus Euren.
TR-Feyen, So., 22.9., 15.30h