Zwei Niederlagen kassierte die SG Fidei im Vorjahr gegen den SV Mehring II. Ergebnisse, die im dritten Anlauf bereinigt werden sollen, denn mit einem Sieg könnte die Fidei den vermeintlichen Rivalen im Titelkampf auf Abstand halten. Für die Mehringer Reserve bietet sich in Schleidweiler hingegen die Chance, den Abstand zur Spitze – nach zwei Ausrutschern in vier Spielen – zu verkürzen.
SG Mandern – TuS Schweich II
Im Derby gegen Kell hatte die SG Mandern zwar gute Torchancen, konnte jedoch keine nutzen. Hier macht sich vor allem der Abgang von Torjäger Yannik Stein bemerkbar, dessen Wechsel zur SG Hochwald aktuell nicht vom Dennis Winthang aufgefangen werden konnte, weil der bisher noch kein Spiel in der Saison absolvierte. Dennoch mahnt Patrick Quary, Coach der Schweicher, seine Elf zur Vorsicht: „Wir werden Mandern auf keinen Fall unterschätzen. Wir wollen auf dem Rasen ein gutes Spiel zeigen und die drei Punkte holen.“
Mandern, Sa., 14.9., 18.00h
SG Fidei – SV Mehring II
Im ersten Duell der vergangenen Saison zeigte die SG Fidei eine schwache Leistung und verlor auf der Mehringer Lay mit 0:4. Im Rückspiel sollte eine Reaktion folgen, doch erneut ging die SVM-Reserve (0:1) als Sieger vom Platz. Für SGF-Coach Bernd Körfer Grund genug, um zu siegen: „Mehring hat 7:1 gewonnen und wird noch etwas Selbstvertrauen getankt haben. Wir werden sie nett empfangen und alles dafür tun, die drei Punkte auf der Fidei zu halten.“ Nach dem Aufstieg der Reinsfelder zählen sowohl die Fidei als auch Mehring zu den Titelkandidaten. Vollauf gerecht wurde der SVM diesem Anspruch bisher jedoch noch nicht. Ein Sieg gegen die Fidei könnte die Niederlagen gegen Gutweiler und Bekond bereinigen und den Abstand zu einem Rivalen verringern. „Ich erwarte einen hochmotivierten Gegner, da wir die Fidei im letzten Jahr zweimal geschlagen haben. Es wird ein offener Schlagabtausch, bei dem die Tagesform entscheidet, wer am Ende der Glücklichere wird. Wir freuen uns darauf, denn es treffen zwei spielerisch gute Mannschaften aufeinander“, sagt Mehrings Trainer Alex Becker.
Schleidweiler, So., 15.9., 14.00h
Vor dem fünften Spieltag steht der Hermeskeiler noch immer ohne Punkte da. Eine Leistung, die an das Vorjahr erinnert, in der der HSV nach fünf Spielen nur einen Punkt verbuchte. Dieser Wert könnte bei einer weiteren Niederlage sogar noch unterboten werden. Verliert man gegen den SV Kell, sollten in Hermeskeil die Alarmglocken angehen, denn es droht eine weitere Saison im unteren Tabellendrittel. Zwar spielte man mit Bekond und Mehring II gegen zwei Topteams der Liga, doch auch gegen Mandern und Osburg II – Teams, gegen die der HSV punkten könnte – verlor man deutlich. Eine Torbilanz von 2:18 spricht derzeit eine klare Sprache.
Hermeskeil, So., 15.9., 14.30h
SG Pölich – SV Bekond
Für den SV Bekond geht es in den ersten Wochen dieser Saison Schlag auf Schlag. So wartet nach Mehring II und der Fidei nun die SG Pölich auf den Absteiger. Zwar ließen die Pölicher am vergangenen Wochenende Federn, aber noch ist man ohne Niederlage. Das weiß auch SGP-Coach Marc Görres: „Es wird eine offene Kiste gegen Bekond, aber wir sind noch ungeschlagen. Wir müssen jetzt mehr Geduld in unser Spiel bringen. Das bedeutet, gewisse Situationen besser ausspielen, die Ruhe bewahren und auch hinten eine bessere Abstimmung. Es ist ein Derby und da ist wie gegen Fell alles drin.“ Auch Bekonds Frank Amberg erwartet ein enges Spiel: „Im Derby sind Emotionen drin, da wird es eine hart umkämpfte Partie. Ich denke nicht, dass es ein fußballerischer Leckerbissen wird, sondern wieder mehr ein Kampfspiel.“
Pölich, So., 15.9., 14.30h
SV Leiwen-Köwerich II – SV Gutweiler
In der vergangenen Saison waren der SV Gutweiler und die Leiwener Reserve die größten Konkurrenten um den Meistertitel der C-Mo/Ho. Am Ende stiegen beide Teams auf und sitzen nun im selben Boot: Will man sich in der neuen Klasse etablieren, müssen Punkte her. Der SVG blickt auf ein schweres Auftaktprogramm zurück, schlug sich – wie der Punktgewinn gegen Pölich zeigt – aber respektabel. Gegen den alten Bekannten sollen nun weitere Punkte folgen, wie Trainer Jürgen Flesch erklärt: „Wir kennen Leiwen noch extrem gut. Wir werden auf eine spielerisch gute Mannschaft treffen, gegen die wir nicht viele Chancen zulassen dürfen. Wir versuchen, zu punkten, egal wie. Die Klasse ist aber so ausgeglichen, dass viel von der Tagesform abhängen wird.“ Auf eine gute Tagesform hofft auch Leiwens Coach Sebastian Loewen, der jedoch einen personellen Engpass zu beklagen hat: „Gutweiler ist im vergangenen Jahr verdient Meister geworden, doch wir konnten die Spiele immer eng gestalten. Am Wochenende werden uns aber vier absolute Schlüsselspieler fehlen, darunter Andre Alten. Da es so schwer wird, spielerisch zu überzeugen, müssen wir die Punkte anders gewinnen.“
Leiwen, So., 15.9., 14.30h
SG Osburg II – SG Fell
Nach drei ungeschlagenen Spielen in Folge gingen die Osburger erstmals leer aus. Damit steht man einen Punkt vor der SG Fell, die dennoch als Favorit ins direkte Duell geht. Grund dafür ist der jüngste Sieg gegen Schöndorf. Hier bewies die SGF erneut, dass man – sofern man sein Potenzial abruft – auch vermeintliche Topteams der Liga schlagen kann.
Osburg, So., 15.9., 14.30h