Während sich der Titelkampf der B-Trier/Saar allmählich zuspitzt, ist im Abstiegskampf weiterhin alles möglich. Durch die Siege des SV Ayl, der SG Nittel und Aach rückte der Tabellenkeller weiter zusammen. Unterdessen feierte die SG Saartal II durch einen Sieg gegen Konz II den vorzeitigen Klassenerhalt. Der SVK hingegen rutschte erneut auf den letzten Tabellenplatz ab. Steht der erste Absteiger damit fest? 

VfL Trier – SV Ayl
0:2 (0:0)
Wichtiger Auswärtssieg für den Aufsteiger aus Ayl. Leonard Kohn (61.) und Daniel Franzen (91.) sicherten dem SVA die dreifache Punktzahl. Auch VfL-Coach Bilal Boussi sah ein gerechtes Ergebnis: „Wir konnten unsere vielen Ausfälle an diesem Wochenende nicht kompensieren. Ayl war zweikampfstärker, lauffreudiger und hat dadurch verdient gewonnen.“ Ein Befreiungsschlag wurde der überraschende Sieg für die Ayler jedoch nicht, denn auch Nittel und Aach gewannen ihre Spiele.

SG Saartal II – SV Konz II
4:1 (1:0)
Die SG Saartal machte den Klassenerhalt perfekt und profitierte gegen die Konzer Reserve von einem frühen Eigentor der Gäste (14.). Erst im zweiten Durchgang konnten die Hausherren den Vorsprung durch Alexander Fox ausbauen (56.). Dominik Schramm sorgte in der 75. Minute für die Vorentscheidung. Zwar verkürzte Konz durch Niklas Steffes (81.), doch die Saartal-Reserve ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Fox traf zum 4:1-Endstand (86.). „Es war das erwartet harte Spiel. Konz hat noch mal alles mobilisiert. Letztendlich geht der Sieg aber in Ordnung, auch wenn das glückliche 1:0 das Spiel früh in unsere Richtung gelenkt hat“, erklärte Peter Benzschawel, Trainer der SGS.

SV Trier-Olewig – SV Freudenburg
3:3 (1:2)
Der SV Olewig zeigte nach drei Niederlagen in Folge und der Pleite gegen Konz eine starke kämpferische Leistung. Freudenburgs Kim Schu brachte die Gäste in Front (21.). Die Antwort der Hausherren folgte postwendend durch Fabian Hamm (23.). Nach einer Gelb-Roten Karte für den SVO verwandelte Simon Lessel den fälligen Strafstoß zur erneuten Freudenburger Führung (38.). Die Olewiger gaben aber nicht auf und erzielten durch Hamm den Ausgleich (57.). Ein erneuter Lessel-Elfmeter markierte aber nur zwei Minuten später das 3:2 für den SVF. Nach einer erneuten Gelb-Roten Karte für die Hausherren schien das Spiel entschieden (86.). Doch auch in doppelter Unterzahl glückte Philipp Thiel der Treffer zum 3:3-Endstand (92.). Laut Olewigs Trainer Sebastian Herz eine faire Punkteteilung: „Es war ein gerechtes Unentschieden. Wir haben nach den Rückständen eine sehr gute Moral gezeigt.“ Info: Das Spiel wird aktuell von der Spruchkammer untersucht, da ein Olewiger Spieler zwei Gelbe Karten statt Gelb-Rot gezeigt bekommen haben soll – ein weiterer Platzverweis fand so nicht statt. Die Spruchkammer sah keinen Grund zum Eingreifen.

SG Franzenheim – SV Trier-Irsch
0:0 (0:0)
„Es war schwierig, auf dem Pellinger Hartplatz zu spielen, so mussten wir die Grundtugenden des Fußballs zeigen. Wir haben bis zur Halbzeit wenig zugelassen und in der zweiten kam dann von Franzenheim etwas mehr. Es gab aber nichts Zwingendes, sodass es am Ende ein gerechtes Unentschieden war“, resümierte Irschs Trainer Tobias Spruck.

SG Aach – SG Waldweiler
3:1 (2:1)
Die SG Aach hielt mit der Konkurrenz aus dem Abstiegskampf Schritt und sicherte sich gegen favorisierte Waldweilerer die volle Punktzahl. Ganz zur Freude von Trainer Frank Laudwein: „Wenn wir die ganze Saison so gespielt hätten wie heute, hätten wir jetzt nicht so große Probleme mit dem Klassenerhalt. Es war ein richtig gutes Spiel von uns und es war wichtig, dass unser Kapitän wieder dabei war.“ Nino Tuttolani brachte die Hausherren in Führung (11.), doch Waldweilers Simon Marx glich neun Minuten später aus. Kevin Endres (31.) und Nicolas Spang (52.) trafen zum 3:1-Endstand zugunsten der SGA.

SV Wasserliesch – TuS Trier-Euren
6:1 (4:0)
Der SV Wasserliesch revanchierte sich für die Hinspielpleite und stieß gleichzeitig die Tür zur Meisterschaft weit auf. Daniel Bobinets schoss die Hausherren nach kurzer Druckphase des TuS Euren in Führung (6.). Ein Doppelschlag von Kevin Bernard (26., 30.) schraubte das Ergebnis schnell in die Höhe. In der 42. Spielminute traf Bobinets zum vorentscheidenden 4:0. Zwar verkürzte der TuS durch Giovanni Silano (68.), doch Philip Seer stellte den Vier-Tore-Vorsprung wieder her (77.). In den finalen Minuten setzte Daniel Bobinets mit seinem dritten Treffer der Partie den Schlusspunkt (88.). Für Eurens Coach Chris Jahn gab es keine Diskussion: „Uns haben heute viele Spieler gefehlt, aber Wasserliesch war einfach besser und der Sieg völlig verdient.“