Durch das Unentschieden des SV Wasserliesch am 20. Spieltag erarbeitete sich Spitzenreiter Freudenburg ein kleines Punktepolster. Das soll in dieser Woche verteidigt werden, doch mit dem SV Trier-Irsch empfängt der SVF eine echte Wundertüte. Schon im Hinspiel glänzten beide Teams durch ihre Offensiven und nicht mit stabiler Defensivarbeit.
SV Konz II – VfL Trier
Die Konzer Reserve verpasste gegen den SV Trier-Irsch einen wichtigen Punktgewinn im Abstiegskampf. Das kam der Mannschaft von Oliver Henrichs teuer zu stehen, denn durch ein schlechteres Torverhältnis fiel man auf den letzten Tabellenplatz zurück. Die nächste Chance zum Punktgewinn bekommt man nun gegen schwächelnde Heiligkreuzer, die auch aufgrund personeller Probleme noch auf den ersten Sieg in der Restrunde warten. Das will Bilal Boussi, Trainer des VfL Trier, nun gegen den SVK nachholen: „Wir wollen in Konz gewinnen, auch für unser Selbstvertrauen. Ich hoffe, dass ein paar Spieler zurückkommen, aber es sieht eher schlecht aus.“
Konz, So., 7.4., 12.30h
SG Waldweiler – SG Saartal II
Die SG Saartal II bewies mit dem zweiten Sieg in Serie, dass man sich noch nicht aufgegeben hat und weiter an den Klassenerhalt glaubt. Während man vor zwei Wochen noch abgeschlagen zurück lag, verließ die Mannschaft von Peter Benzschawel am vergangenen Spieltag den letzten Tabellenplatz. Fast scheint es so, als habe der SGS nur ein echter Torjäger gefehlt, der nun mit Rückkehrer Dominik Schramm gefunden ist. Der Ex-Könener erzielte fünf Treffer in den vergangenen zwei Partien und ist damit maßgeblich am Saartaler-Aufschwung beteiligt. Schon im Hinspiel siegte die SGS mit 5:3 – ein Spiel an das sich Manderns Abteilungsleiter Fußball Michael Kasel nur ungern erinnert: „Das Schoden unangenehm und unberechenbar sein kann wissen wir noch aus dem Hinspiel. Wir haben damals eines unserer schlechtesten Spiele gemacht und wollen auf jeden Fall noch was gut machen.“
Waldweiler, Sa., 6.4., 18.00h
TuS Euren – SG Franzenheim
Dank des Sieges gegen den VfL Trier ist der TuS Euren weiter auf dem besten Wege, den dritten Tabellenplatz bis zum Saisonende zu behaupten. Daran will Trainer Chris Jahn aber noch nicht denken: „Wir schauen einfach von Spiel zu Spiel und wollen auch gegen Franzenheim gewinnen.“ Drei Punkte hätte auch die SGF nötig. Nachdem man in der vergangenen Woche zum ersten Mal in dieser Saison zwei Mal hintereinander verlor, weitete sich die Negativserie gegen Krettnach aus. Vor allem defensiv zeigte sich die Mannschaft von Reimund Lutz an den letzten beiden Spieltagen ungewohnt anfällig. Will man den Anschluss an die obere Tabellenhälfte nicht vollends verlieren ist ein Sieg gegen die Eurener praktisch Pflicht. Dafür ist eine deutliche Leistungssteigerung nötig.
Trier-Euren, So., 7.4., 14.00h
SV Krettnach – SV Olewig
Zwei Siege, ein Unentschieden – die Bilanz der Krettnacher im Jahr 2019 ist eindrucksvoll und nicht die einer Mannschaft in der unteren Tabellenhälfte. Dank dieser Punkteausbeute hat die Elf von Fabian Schmidt vorerst nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun. Mit Olewig empfängt man nun aber ein Spitzenteam der Liga. „Wir haben zuhause gegen Olewig immer gut ausgesehen. Es wird trotzdem ein sehr schweres Spiel, bei dem wir der Außenseiter sind. Wir sind aber im Moment in guter Form“, erklärt Schmidt. Das ist allerdings auch der SVO. Die Olewiger stoppten am vergangenen Wochenende den Waldweilerer Aufschwung und können mit einem weiteren Sieg noch auf den dritten Tabellenplatz hoffen. Der Krettnacher Aufschwung blieb von Olewigs Trainer Sebastian Herz nicht unbemerkt: „Ich erwarte, dass wir Vollgas geben werden. Krettnach ist super aus der Winterpause gekommen und wird ein schwerer Gegner. Wir wollen aber die drei Punkte.“
Niedermennig, So., 7.4., 14.30h
SG Aach – SV Wasserliesch
Trotz einer guten Leistung und angespannter Personallage zeigte die SG Aach am 19. Spieltag gegen Olewig eine gute Leistung – Punkte gewann man dennoch nicht. Das könnte sich rächen, denn am letzten Spieltag verlor man im Sechs-Punkte-Spiel gegen die Saartal-Reserve und verpasste damit den Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Bei einem beziehungsweise zwei absolvierten Spielen mehr als die direkten Tabellennachbarn steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Aacher auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschen könnten. Mit Wasserliesch wartet der Tabellenzweite, der nach dem Remis gegen Nittel unter Druck steht. Will die Mannschaft von Carlo Lambert den Meistertitel gewinnen, muss man in Aach siegen.
Aach, So., 7.4., 14.30h
SV Freudenburg – SV Irsch
Für Freudenburg hätte es zuletzt kaum besser laufen können. Während der Primus souverän den nächsten Dreier verbuchte, patzte Wasserliesch im Derby gegen die SG Nittel. Damit hat man aktuell sechs Punkte Vorsprung auf den Konkurrenten. Da Wasserliesch jedoch ein Spiel weniger absolvierte, könnte dieser Vorsprung noch auf drei Punkte schmelzen. Dennoch: Punktet man weiter dreifach, wird es für den SVW schwer. Laufkundschaft ist mit dem SV Trier-Irsch aber nicht zu erwarten. Bereits im 5:3-Hinspiel begegneten sich die Teams in einem Acht-Tore-spiel auf Augenhöhe. Gelingt dem SVI im Rückspiel die Überraschung?
Freudenburg, So., 7.4., 15.00h