Auf den Tabellenzweiten aus Wasserliesch wartet laut Trainer Carlo Lambert an diesem Wochenende die „Mutter aller Derbys“, denn die SG Nittel ist zu Gast. Die Voraussetzungen könnten aber unterschiedlicher nicht sein. Während Wasserliesch um die Meisterschaft spielt, kämpft Nittel um den Klassenerhalt. Die Platzierungen sollten im Derby allerdings nur eine untergeordnete Rolle spielen. 

SG Saartal II – SG Aach
Für die SG Saartal II wartet nach dem Sieg gegen die SG Nittel erneut ein Abstiegsfinale. Mit elf Punkten rückte die Elf von Peter Benzschawel zwar näher an die direkten Tabellennachbarn heran, doch sind weitere Punktgewinne nötig, um die Klasse zu sichern. Viel Zeit bleibt der SGS dafür jedoch nicht mehr, denn in den kommenden sechs Partien warten mit Waldweiler, Wasserliesch und Euren Gegner, gegen die die Saartäler nur bedingt Punkte erwarten dürften. Umso wichtiger wird damit das Spiel gegen die SG Aach, die mit 15 Punkten ebenfalls um den Klassenerhalt kämpft. Saartal-Coach Peter Benzschawel erinnert sich ans Hinspiel: „Aach hat durch viele lange Bälle schnell nach vorne gespielt und uns damit vor einige Probleme gestellt. Es dürfte im Rückspiel nicht leichter werden. Unsere personelle Situation ist nicht leicht. Dominik Schramm und Jörg Schu könnten uns am Wochenende fehlen. Da müssen wir einfach abwarten, wie sich das Ganze über die Woche entwickelt.“ Gerade diese personelle Situation ist für Aachs Trainer Frank Laudwein gefährlich: „Saartal ist eine Wundertüte, weil man nie weiß, wer ihnen zur Verfügung steht. Ich war sehr von ihrem Nittel-Sieg überrascht. Ich bin aber aktuell, trotz einer personellen Extremsituation, sehr zufrieden mit der Art, wie wir spielen.“
Schoden, Sa., 30.3., 15.15h

SV Freudenburg – SV Ayl
Der Aufsteiger aus Ayl ist aktuell nicht zu beneiden. Nach der Niederlage gegen den Tabellenzweiten aus Wasserliesch gastiert man nur eine Woche später beim Spitzenreiter Freudenburg. Obwohl man vor nicht allzu langer Zeit noch mit dem SVF in einer Liga um die Tabellenführung stritt, gehen die Freudenburger dank einer rasanten Entwicklung als klarer Favorit ins Spiel. Das ist auch Ayls Coach Dietmar Hürter bewusst: „Freudenburg und Wasserliesch sind die beiden Topteams der Liga und werden den Meistertitel unter sich ausmachen. Für uns werden die Spiele danach wichtiger, denn dann warten die Mannschaften, gegen die wir punkten können und müssen. Die Stimmung im Team ist gut und wir sind zuversichtlich, dass wir die nötigen Punkte sammeln werden. Im April wird es zählen, Leistung zu bringen.“
Freudenburg, So., 31.3., 14.30h

SV Trier-Irsch – SV Konz II
Im Hinspiel verbuchte die Konzer Reserve mit einem 2:1 drei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Wiederholt man diese Leistung, könnte man die Abstiegszone zum ersten Mal seit dem neunten Spieltag verlassen. Eine solche Drucksituation kennt der SVI hingegen nicht: Mit 27 Punkten geht es für die Trierer weder hoch noch runter und somit kann Neu-Coach Tobias Spruck schon auf die kommende Saison hinarbeiten. Dabei dürfte ein Ziel die defensive Stabilität sein, denn diese fehlte den Irschern in der B-Klasse bisher.
TR-Irsch, So., 31.3., 14.30h

SV Olewig – SG Waldweiler
Dank der Siege gegen den
VfL Trier und die SG Franzenheim kletterte die SG Waldweiler auf den fünften Platz vor. Laut Manders Abteilungsleiter Fußball Michael Kasel soll dieser Trend anhalten: „Gegen Olewig wollen wir erneut ein gutes Spiel machen. Um unser Ziel den vierten Platz zu erreichen, müssen wir auf jeden Fall fleißig punkten. Schwer wir das allemal, das hat man an dem munteren Hin und Her im Hinspiel gesehen.“ Beim SVO liegt der Fokus nur bedingt auf der kommenden B-Klassen-Partie, wie Trainer Sebastian Herz verdeutlicht: „Wir spielen zuhause immer auf Sieg und wollen auch gegen Waldweiler gewinnen. Wir werden im Vergleich zur letzten Woche stärker besetzt sein, auch wenn wir erneut zwei Stammspieler an die zweite Mannschaft abgeben werden. Der Klassenerhalt hat Priorität.“
TR-Olewig, So., 31.3., 14.30h

SV Krettnach – SG Franzenheim
Die Krettnacher Ausbeute von vier Punkten in zwei Spielen kann sich sehen lassen und macht sich vor allem tabellarisch bemerkbar. Langsam, aber sicher setzt sich die Tälchen-Elf vom unteren Tabellendrittel ab und könnte gegen die SG Franzenheim den nächsten Schritt in Richtung vorzeitigen Klassenerhalt machen. SGF-Coach Reimund Lutz setzt jedoch auch auf Sieg: „Wir sind nicht gut aus der Winterpause gekommen und haben zum ersten Mal in dieser Saison zwei Spiele in Folge verloren. Das ist mir dann auch mal genug. Wir wollen gegen Krettnach gewinnen.“
Niedermennig, So., 31.3., 14.30h

SV Wasserliesch – SG Nittel
Drei Spiele absolvierte die SG Nittel in der vergangenen Woche und gewann nur eines. Sowohl gegen Trier-Irsch als auch gegen Saartal II verlor die Reger-Elf mit 1:2 und verpasste damit die große Möglichkeit, die Abstiegszone zu verlassen. Das könnte Derbygegner Wasserliesch verhindern, wie SVW-Trainer Carlo Lambert erklärt: „Das ist die Mutter aller Derbys. Da spielen praktisch fünf benachbarte Dörfer gegeneinander. Ich habe Nittel einige Male gesehen und sie sind in jedem Fall besser als ihr Tabellenstand. Ohnehin spielt der Platz in einem Derby keine Rolle.“
Wasserliesch, So., 31.3., 15.00h