Für die Spitzenteams aus Freudenburg und Wasserliesch könnte es am 16. Spieltag eng werden. Der Grund: Es warten die gut aufgelegten Liganeulinge aus Waldweiler und Franzenheim. Beide Teams punkteten in den rückliegenden Wochen meist dreifach und machten in der Tabelle Boden gut. Siegt man gegen die Favoriten, könnte es bald weiter nach oben gehen.

SV Trier-Olewig – SG Saartal II
Mit acht Punkten blieb die Saartal-Reserve nach der Niederlage in Franzenheim auf einem direkten Abstiegsplatz stehen und mit Krettnach zog ein direkter Konkurrent weiter davon. Punkte für den Klassenerhalt sind aktuell bitter nötig, doch in der Partie gegen den SV Olewig gibt es erneut Personalprobleme. „Ich weiß momentan nicht, mit welcher Mannschaft die SG Saartal auflaufen wird. Sie haben eine Spielverlegung angefragt, für die wir eigentlich immer offen sind. Das ist derzeit aber leider nicht möglich. Ich hoffe, dass sie eine Truppe stellen können. Unabhängig davon wollen wir aber gewinnen“, erklärt Olewigs Trainer Sebastian Herz.
TR-Olewig, So., 25.11., 15.00h

TuS Trier-Euren – SV Ayl
Die Eurener mussten sich am letzten Spieltag nach sieben Siegen in Folge erstmals wieder geschlagen geben. Und das ausgerechnet gegen ein Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Mit dem SV Ayl wartet nun ein Gegner aus der gleichen Tabellenregion, der die Eurener ärgern könnte. Der TuS wird sich aber keinen weiteren Fehltritt leisten wollen, zumal man vor der Winterpause noch zwei Mal zuhause auflaufen darf. Sechs Punkte zum Abschluss des Jahres könnten den dritten Platz weiter festigen und für eine gute Ausgangslage im neuen Jahr sorgen. Die Ayler reisen nach einem spielfreien Wochenende aber ausgeruht in den Trierer Westen und könnten personell besser besetzt sein. Mit 15 Punkten benötigt der Aufsteiger einen Sieg, um sich von der Abstiegszone zu entfernen.
TR-Euren, So., 25.11., 15.00h

SV Trier-Irsch – SG Aach
Der SV Trier-Irsch konnte sich am vergangenen Wochenende nicht von der 0:5-Pleite gegen Wasserliesch rehabilitieren, denn das Spiel gegen die SG Nittel wurde ins neue Jahr verschoben. Eine Reaktion darf nun vor heimischem Publikum gegen die SG Aach erwartet werden. Die SGA ist nach drei Niederlagen immer noch in höchsten Abstiegsnöten und könnte auf den Relegationsplatz abrutschen. Auch der SVI sollte den Blick nach unten richten: Auch wenn Konz und Saartal II noch zehn Punkte entfernt sind, rückt die untere Tabellenhälfte näher ran. Mit einem Sieg könnte man nun einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Das wird jedoch kein leichter, denn die SG Aach zeigte am letzten Wochenende gegen Freudenburg eine solide Vorstellung. „Es wird ein schweres und sehr wichtiges Spiel für uns. Wenn alle da sind, rechne ich mir gegen Irsch etwas aus“, sagt Frank Laudwein, Trainer der SGA.
TR-Irsch, So., 25.11., 15.00h

SV Freudenburg – SG Waldweiler
Die SG Waldweiler bestätigte vor dem Gastspiel beim SV Freudenburg die gute Form der vergangenen Wochen. 13 Punkte verbuchte der Liganeuling in den letzten sechs Partien. Gerade nach dem 1:0 gegen Aach und dem knappen 2:1-Hinspielerfolg sollten die Freudenburger konzentriert in die Partie gehen. Ansonsten könnte bei der gut aufgelegten SGW ein Punktverlust drohen. „Wir freuen uns auf Freudenburg und müssen schauen, mit welchem Personal wir die Reise antreten. Unabhängig davon verlief das Hinspiel für uns etwas unglücklich, sodass wir noch was gutzumachen haben“, gibt Manderns Abteilungsleiter Fußball Michael Kasel vor.
Freudenburg, So., 25.11., 15.00h

VfL Trier – SG Nittel
Chance verpasst: Der VfL Trier verlor am vergangenen Spieltag in Wasserliesch und nutzte dadurch den Eurener Patzer nicht. Der Abstand zum Tabellendritten blieb somit bei fünf Punkten bestehen. Zugleich wächst der Druck von hinten, denn mit Waldweiler und Franzenheim haben sich die Staffelwechsler in Stellung gebracht. Ein Sieg gegen Nittel käme da zur rechten Zeit. „Nittel ist personell angeschlagen. Wir wollen im letzten Heimspiel des Jahres einen Sieg holen und Platz vier festigen. Wir haben aber einen schwierigen Gegner vor uns, zumal wir momentan
personell auch nicht überragend aufgestellt sind. Ich erwarte ein offenes Spiel. Wir wollen uns mit einem Dreier verabschieden“, erklärt VfL-Coach Bilal Boussi.
TR-Heiligkreuz, So., 25.11., 15.15h

SG Franzenheim – SV Wasserliesch
Mit vier Siegen aus den vergangenen fünf Partien scheinen die Franzenheimer – anders als in der Vorsaison – vor dem Winter erst so richtig in Schwung zu kommen. Das neue Selbstvertrauen könnte nun auch der SV Wasserliesch zu spüren bekommen. Der SVW muss in dieser Woche gleich doppelt ran und kann sich am Donnerstag, 22.11., im Nachholspiel gegen Konz II rückwirkend zum Herbstmeister krönen. Gelingt das der Truppe von Carlo Lambert, sollte die Tabellenführung nicht gleich wieder gegen Franzenheim abgegeben werden. Dennoch befindet sich der SV Freudenburg in Lauerstellung. Wird Franzenheim also zum Stolperstein? „Wasserliesch ist für mich die beste Mannschaft in der Klasse und hat die größte Chance, aufzusteigen. Wir wollen uns aber nicht kampflos ergeben und gegen sie einen Punkt mitnehmen“, gibt Franzenheims Coach Reimund Lutz die Zielstellung aus.
Pellingen, So., 25.11., 15.00h