Aufgrund personeller Probleme tat sich Pluwig zu Beginn der Saison schwer. Zuletzt feierte die DJK aber vier Siege am Stück. Gegen Sirzenich möchten die Pluwiger nachlegen. Verfolger Ehrang bekommt es im Stadtduell mit dem FSV Tarforst II zu tun. Im Abstiegskampf geht es für Könen beim SV Föhren um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Auch St. Matthias steht gegen Igel weiterhin unter Zugzwang.

SV Föhren – FC Könen
Nach der beeindruckenden Serie des SV Föhren musste sich die Mannschaft um Trainer Sebastian Pull zuletzt zwei Mal in Folge geschlagen geben. Gegen den FC Könen möchte der SVF nun endlich wieder in die Spur zurückfinden, um den fünften Tabellenplatz vor der Winterpause zurückzuerobern. „Könen wird für uns eine große Aufgabe, da die Mannschaft zu Unrecht so weit unten in der Tabelle steht“, warnt Sebastian Pull. Beim FC Könen geht es hingegen um das nackte Überleben im Abstiegskampf. Nach der nächsten bitteren Pleite im Derby gegen Tawern schleicht sich allmählich so etwas wie Resignation im FCK-Lager ein. „Ich hoffe, dass wir uns irgendwie positiv aus diesem Jahr verabschieden können, um dann im nächsten Jahr noch mal anzugreifen“, meint Stefan Reifenberg, Trainer des FCK.
Föhren, So., 25.11., 15.00h

SV Tawern – SV Bekond
Der SV Tawern eilt weiterhin von Sieg zu Sieg, fünf Siege in Folge stehen mittlerweile zu Buche. Auch das kommende Heimspiel gegen den SV Bekond könnte der SVT für sich entscheiden. Im Duell der beiden Aufsteiger geht es für die Gäste aus Bekond um wichtige Zähler im Klassenkampf. Tawern kann die Partie etwas lockerer angehen, denn mit satten 27 Punkten spielt der SVT eine brillante erste Saison in der Kreisliga A. „Zuhause möchten wir diese Spiele natürlich gewinnen. Im Hinspiel hat der SVB uns aber vor große Schwierigkeiten gestellt“, mahnt Thomas Konz vom SV Tawern.
Tawern, So., 25.11., 15.00h

FSV Tarforst II – FSG Ehrang/Pfalzel
Der FSV Trier-Tarforst feierte beim Auswärtsspiel in Zewen zumindest einen Teilerfolg. Mit der FSG Ehrang wartet nun aber wieder ein anderes Kaliber. „Nach dem Desaster im Hinspiel geht es für uns darum, möglichst lange die Null zu halten, um uns gut zu verkaufen“, mahnt Patrik Trampert, Trainer der Tarforster. Ehrang darf sich keinen Ausrutscher mehr leisten, wenn der Aufstieg noch irgendwie realisiert werden soll. „Wir sind nicht in der Form, wie wir es in der Hinrunde waren, daher erwarte ich kein einfaches Spiel. Dennoch lautet das Ziel, noch zwei Siege in diesem Jahr zu holen“, meint Kevin Schmitt, Trainer der Ehranger. Vielleicht ist dies die kleine Chance der abstiegsbedrohten Tarforster, denn für den FSV gilt es, mit allem, was sie haben, den Relegationsplatz zu verteidigen.
TR-Tarforst, So., 25.11., 15.00h

SG Welschbillig – SG Saarburg
Mit 22 Punkten befindet sich die SGW fernab der Abstiegsplätze, sodass die restlichen Spiele vor der Winterpause ohne den ganz großen Druck angegangen werden können. „Wenn wir den Heimdreier gegen Saarburg holen, dann gehen wir mit 25 Punkten in die Pause. Sirzenich sehe ich erst mal als Bonusspiel. Wir sind aufgrund der personellen Lage aber auch froh, wenn endlich Winterpause ist“, meint Klaus Grüber, Trainer der Welschbilliger. Aufsteiger Saarburg möchte hingegen erneut punkten, um den Nichtabstiegsplatz vor der Winterpause zu verteidigen. Mit einem Sieg könnte die SGS sich nicht nur von unten absetzen, sondern auch den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld wieder herstellen. „Welschbillig zählt zu den Spielen, die wir wenn möglich gewinnen möchten“, meint Michael Sachse, Coach der Saarburger.
Welschbillig, So., 25.11., 15.00h

DJK Pluwig-Gusterath – SV Sirzenich
Pluwig feierte zuletzt vier Siege am Stück. Somit wurde der Tag für das nötige Selbstvertrauen vor dem Topduell mit dem zweitplatzierten SV Sirzenich rechtzeitig gefüllt. „Unser bestes Spiel haben wir im Hinspiel gemacht. Das wurmt uns richtig, daher möchten wir mit unserem Lauf dieses Spiel korrigieren“, sagt Aimé Kinss, Trainer der Pluwiger. Auch für Sirzenich gilt: Verlieren verboten. Ansonsten droht der SV Konz, bei einem eigenen Sieg langsam, aber sicher an der Tabellenspitze zu enteilen. „Die verlorenen Punkte müssen wir woanders holen. Jetzt zeigt sich, ob die Mannschaft Charakter besitzt und den absoluten Willen hat, in Pluwig gewinnen zu wollen“, sagt Helmut Gorholt, Trainer des SV Sirzenich. Pluwig-Gusterath hingegen könnte durch einen weiteren Dreier noch den vierten Platz ins Visier nehmen.
Pluwig, So., 25.11., 15.00h

DJK St. Matthias – SG ZIL
Nachdem auch bei Aufsteiger Bekond der langersehnte Befreiungsschlag verpasst wurde, erhält St. Matthias nun im Heimspiel gegen die SG Zewen/Igel/Langsur die nächste „letzte Chance“. „Wir haben unsere Chance und möchten endlich den ersten Dreier einfahren, um den Anschluss vor der Winterpause nicht zu verlieren“, sagt Helmut Freischmidt von der DJK. Zewen hingegen möchte mit einem Sieg endgültig dem Abstiegskampf den Rücken kehren – noch fehlen hierzu wohl drei bis sechs Punkte. „Das wird das schwerste Spiel in dieser Saison, in solch einer Partie kann man fast nur verlieren. Wir werden aber versuchen, St. Matthias von Beginn an unter Druck zu setzen“, sagt Theo Roth, Trainer der Spielgemeinschaft aus Zewen, Igel und Langsur.
Feyen, So., 25.11., 15.30h