Die SG Ruwertal II hat am zehnten Spieltag den berühmten Satz mit X erlebt. Kaum gewonne Zweikämpfe, haarsträubende Fehler und gleich sechs Gegentore – Züsch war an diesem Tag in allen Belangen überlegen und erwischte den erhofften Sahnetag. Vor allem die Züscher Offensive hatte ihren Spaß, sodass es beim überraschend hohen, aber verdienten Kantersieg blieb.

Für die einen war es ein Sahnetag, für die anderen ein gebrauchter. Ruwertal II zeigte gegen Züsch die schwächste Saisonleistung und wurde bitter bestraft. „Ich habe es vor dem Spiel gesagt, dass wir einen Sahnetag gegen Ruwertal brauchen und wir hatten einen. Das war eine famose Leistung! Wir haben richtig gut gespielt und verdient gewonnen“, sagte Züschs Sportlicher Leiter Mario Grünenwald. Philipp Stüber traf in der 24. Minute zum 1:0, nachdem Ruwertal den Ball in der Abwehr nicht klären konnte. Kurz vor der Pause erhöhte Johannes Nisius auf 2:0. Nach dem Wechsel kam von Ruwertal weiterhin so gut wie nichts und Züsch wollte mehr. Kevin Lenain schoss in der 54. Minute das 3:0 für Züsch. Zehn Minuten später flatterte eine Flanke in den Ruwertaler Strafraum und Stüber markierte mit seinem zweiten Treffer das 4:0 für den FCZ. Währenddessen machte sich Stürmer Fabian Becker für sein Comeback bereit, wurde eingewechselt und steuerte gleich zwei Tore (76. und 89.) zum 6:0 bei. Ruwertal gelang noch das 1:6 durch Mike Pilzecker in der Nachspielzeit. „Wir haben extrem viel falsch gemacht. Es war kein Einsatz da und haufenweise Fehler – so gewinnst Du in der B-Klasse kein Spiel“, sagte Ruwertals Co-Trainer Max Tyrell.

FC Züsch: Kronz – Janek Schmitt, Horbach, Jan Schmitt (80., T. Schmitt), Zender – Nisius, Urhahn, Haack – Lenain (74., Becker), Trierweiler (53., Nonnweiler), Stüber.
SG Ruwertal II: Bach – Willems, Rausch (72., Lieser), Schuh (46., Krutsch), Lentes – Stern, Morbach, Longen (56., Longen), Jäckels – Becker, Wagner.