22.03.2019

Vorbericht, Kreisliga C-Trier/Eifel: Verletzungssorgen

Abwehrprobleme drücken bei beiden Teams

Schon beim Hinspiel auf Mariahof wurde um jeden Meter gefightet. So leicht wie im September, als die SSG 1:4 unterlag, werden es die Mariahofer ihrem Gegner nicht machen. Foto: Archiv

Vor einem vorgezogenen Endspiel im Kampf um den Titel drücken beiden Mannschaften Verletzungsprobleme in der Abwehr. Weil beide Teams über eine überragende Offensivqualität verfügen, wird das Spitzenspiel auf dem Kunstrasen des Moselstadions mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Abwehr entschieden. Sowohl die Alemannia als auch Mariahof rechnen sich weiterhin Titelchancen aus. 

Ein Remis würde nur den Kernscheidern in die Karten spielen. Das wissen auch die Trainer Yadi Görür (Alemannia) und Benny Weiler (Mariahof). Mit einer beeindruckenden Aufholjagd haben sich die Mariahofer erst in diese Ausgangsposition gebracht. Das Team ist gereift und hat nach der Rückholaktion von Vincent Wick auch an Kon-
stanz gewonnen. SSG-Trainer Benny Weiler weist die Favoritenrolle jedoch von sich. „Die Alemannia ist eine kompakte Mannschaft, die ihre Stärken in der Offensive hat. Da mit Steven Depuhl (Ermüdungsbruch) und Joshua Baus (Kreuzbandriss) beide Innenverteidiger ausfallen und wir gegenwärtig noch an deren Lösungen basteln, ist die Alemannia für mich auch Favorit.“ Weiler möchte die Serie von zehn siegreichen Spielen unbedingt fortsetzen. „Wir haben bewiesen, dass wir geschlossen und mit hoher Konstanz auftreten können, wenn wir um jeden Zentimeter kämpfen.“ Die Gier nach Toren wie am Fließband wird jetzt auch von einer guten Abwehrarbeit begleitet. Denn von diesen zehn Siegen spielte die SSG sieben zu Null. „Wollen wir gewinnen, müssen wir den unbedingten Willen dazu zeigen.“ Im Hinspiel sah der Trainer diese Mentalität nicht. Das Ergebnis ist bekannt: Alemannia gewann relativ locker mit 4:1. Alemannia-Trainer Yadi Görür hatte beim 4:0 gegen Olewig viel Spaß, wird die Sinne aber schärfen müssen, um im Falle einer Niederlage nicht ins Hintertreffen zu geraten. Doch auch Görür hat Personalsorgen. „Vier Verletzte in der Abwehr sind nicht so leicht zu kompensieren, zudem fällt Dennis Schulz aus. Deshalb wird es nicht nur eine schwere, sondern sogar eine Herkules-Aufgabe.“ Für den Coach kommt es darauf an, „diszipliniert zu spielen und konzentriert mit dem Ball umzugehen“.
Moselstadion, So., 24.3., 15.00h 

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