SG Schoden/Ockfen/Irsch II

„Müssen uns endlich konzentrieren“
B-Trier/Saar, Trainer-Interview: Peter Benzschawel – SG Saartal II
11ER: Die meisten Spiele verlor Ihre Mannschaft mit nur einem Tor Unterschied. Unterm Strich bleiben so nur vier Punkte. Welches Fazit können Sie nach sieben Spielen ziehen? Peter Benzschawel: Wir haben einfach das Problem einer zweiten Mannschaft: Der Fokus der Spieler liegt nicht mehr auf dem Fußball. Wir haben durch die Bank weg super Fußballer in unseren Reihen und könnten – wenn alle wollen – deutlich weiter oben stehen. Es war bisher aber noch an keinem Sonntag so, dass elf topfitte Spieler mit Herzblut auf dem Platz standen und das abgerufen haben, was sie eigentlich können. Wir müssen uns jetzt endlich mal konzentrieren, aber anscheinend ist man nicht in der Lage, Samstag mal zuhause zu bleiben oder ein Bier weniger zu trinken. 11ER: Mangelt es auch an der nötigen Fitness? Peter Benzschawel: Wir haben auch einige Jungs, die angeschlagen spielen. Fabio Schuh und Tobias Zeimet sind wichtige Spieler für uns und mussten am letzten Wochenende nach mehreren Wochen Pause spielen. Sie werden in der kommenden Zeit fitter werden und eine Schippe drauflegen. Wir müssen jetzt einfach schauen, dass wir Punkte einfahren. Am besten schon gegen Pellingen. Hartplätze liegen uns allerdings nicht und auch wenn ihr Platz besser ist als der in Olewig, wird nicht jeder Pass genau ankommen. 11ER: Wo sehen Sie die Stärken der SG Pellingen? Peter Benzschawel: Wir haben im letzten Jahr das erste Mal wieder gegen sie gespielt. Pellingen ist eine gewachsene Truppe, die zuhause mit den eigenen Fans im Rücken nach vorne gepusht wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich bei ihnen einer traut, samstags auszugehen. Sie feiern lieber zusammen nach dem Spiel. Bei uns ist das momentan leider nicht so. 11ER: Schon im letzten Jahr spielte Ihre Mannschaft eine schwache Hinrunde … Peter Benzschawel: Im letzten Jahr hatten wir sehr viele Verletzte in beiden Mannschaften. Da haben wir im Grund mit der halben AH gespielt. Ohne den Jungs zu nahe treten zu wollen: Das hat man in den Ergebnissen bemerkt. Aktuell ist das nicht der Fall und uns steht eine gute Mannschaft zur Verfügung. Wir müssen die Spiele einfach konzentrierter angehen. Im letzten Spiel war die zweite Halbzeit sehr gut und auch gegen Euren haben wir das Spiel beinahe noch gedreht. Leider ging uns dort die Puste aus. Gegen Ayl haben wir wohl gedacht, dass – als ein Feldspieler ins Tor musste – es von alleine geht. Das war aber nicht der Fall. 
„Am Anfang einige Fehler gemacht“
B-Trier/Saar, Trainer-Interview: Stephan Wicht – SG Pellingen
11ER: Nach schwachen Ergebnissen zum Saisonstart konnte Ihre Mannschaft zuletzt zwei Mal in Folge gewinnen. Wie hat sich Ihre Mannschaft gegen Krettnach geschlagen? Stephan Wicht: Es war ein kampfbetontes Spiel, bei dem wir bis zum 1:0 die dominantere Mannschaft waren. Nach der Führung hat Krettnach auf den Ausgleich gedrängt. Dadurch war viel Hektik im Spiel. Ich hätte mir gewünscht, dass meine Mannschaft sich davon nicht anstecken lässt und ruhiger agiert, doch das hat nicht geklappt. Wir haben durch die Bemühungen Krettnachs mehr Räume gehabt und kamen so zu Chancen. Weil wir den Sack aber nicht zumachen, müssen wir bis zum Schluss zittern. 11ER: In den ersten drei Saisonspielen gab es hohe Niederlagen. Wie bewerten Sie allgemein den Saisonstart? Stephan Wicht: Wir haben am Anfang einige Fehler gemacht, die sofort bestraft wurden. In den ersten drei Spielen kassierten wir 14 Gegentreffer, von denen wir zehn selbst eingeleitet haben. Diese Fehler konnten wir teilweise durch Positionswechsel, die mehr Stabilität brachten, minimieren. Die Spieler können die Vorgaben jetzt besser umsetzen. Man muss auch sagen, dass wir zu Beginn gegen Mannschaften gespielt haben, die oben stehen. Da wurden die Fehler noch schneller bestraft. 11ER: Mit Sebastian Litsch und Rainer Zimmer haben zwei Führungsspieler ihre Karriere beendet. Wie ist die Mannschaft nach diesen Abgängen aufgestellt? Stephan Wicht: Als Stefan Schmieder und ich die Mannschaft als Trainerteam übernommen haben, wussten wir, dass man eine gewisse Zeit brauchen würde, um sich aufeinander einzustellen. Wir haben das System umgestellt und das hat am Anfang nicht so gut geklappt wie vorgestellt. Mit Sebastian und Rainer haben dann noch zwei Spieler aufgehört, die wichtig für das Team waren. Es müssen sich jetzt neue Wortführer finden, aber da sind wir auf einem guten Weg. Die Trainingsbeteiligung ist sehr hoch, dadurch lässt sich vieles schneller verändern und Fehler abstellen. 11ER: Im kommenden Spiel wartet mit der SG Saartal II eine Mannschaft, die mehrmals knapp an den Punkten vorbeischrammt. Was für einen Gegner erwarten Sie?Stephan Wicht: Ich mache mir nicht so viele Gedanken über den Gegner, weil ich ihn nicht beeinflussen kann. Wichtig ist, dass meine Mannschaft gut eingestellt ist und umsetzt, was wir vorgeben. Setzen wir unser Spiel durch, können wir erneut drei Punkte holen. 
„Gleich starke Teams“
Kreisliga B-Trier/Saar, Trainer-Interview: Frank Laudwein – SG Butzweiler
11ER: In den letzten Wochen konnte Ihre Mannschaft konstant punkten, gegen Serrig musste man in der vergangenen Woche aber eine Niederlage hinnehmen. Wie bewerten Sie die letzten Auftritte Ihrer Mannschaft?Frank Laudwein: Gegen Serrig haben wir mannschaftlich ein super Spiel gemacht. Gegen eine solche Mannschaft ist es leider schwer, etwas offensiv zu machen. Wir haben im gesamten Spiel nur einen dicken Fehler gemacht, den Serrig nutzte. Danach hatten wir die Riesenchance zum 1:1, da haben dann leider die letzten Körner und das Glück gefehlt. Von den Spielanteilen war es verdient für Serrig, auch wenn es aus unserer Sicht bitter war. 11ER: Was hat zu einem Ausgleich gefehlt?Frank Laudwein: Wir sind momentan personell extrem geschröpft. Ich habe auf der Bank gesessen und in den letzten zehn Minuten musste ein AH-Spieler aushelfen. Dann war auch noch ein Spieler dabei, der mehrere Wochen nicht trainieren konnte. Es geht aber schon die ganze Saison so. Eigentlich ist es sensationell, dass wir noch so eine Runde spielen.11ER: Woher kommen die ganzen Ausfälle?Frank Laudwein: Es sind viele Verletzte, aber auch Abgänge. Das heißt Spieler, die vor der Saison aufgehört haben oder wechselten. Da sind Maurice Kress und Vincent Wick weg. Das ist bei einer engen Personaldecke eine große Belastung.11ER: Sie stehen aktuell auf dem Relegationsplatz. wie bereiten Sie Ihre Mannschaft auf die entscheidenden zwei Spiele vor?Frank Laudwein: Ich versuche, den Druck so gut es geht rauszunehmen, aber die Spieler wissen natürlich, dass es gegen Saartal eine Art Endspiel ist. Sie wissen aber auch, dass, wenn wir noch sechs Punkte holen, auf jeden Fall in der Liga bleiben, egal was kommt. Ich bin davon überzeugt, dass wir die nötige Qualität haben. Wenn jetzt noch das Quäntchen Glück hinzukommt, ist alles möglich. Die Moral der Mannschaft stimmt absolut. Wir können es schaffen. 11ER: Das Hinspiel endete 0:0. Jetzt haben Sie Heimrecht. Wie blieb Ihnen die SG Saartal II in Erinnerung?Frank Laudwein: Es war ein ganz komisches Spiel, bei dem sich keine Mannschaft so richtig getraut hat. Deswegen ging es auch 0:0 aus. Saartal ist eine spielerisch gute Mannschaft. Ich denke, es wird das Treffen zweier gleich starker Teams. Man weiß ja nicht, ob sie noch die ein oder andere Verstärkung von oben bekommen. Aber auch so ist Saartal eine Mannschaft, die nicht unten rein gehört.
„Werden auf Sieg spielen“
Kreisliga B-Trier/Saar, Trainer-Interview: Peter Benzschawel – SG Saartal II
11ER: Die letzten Spiele verliefen für die SG Saartal II erfolgreich. Wie zufrieden sind Sie mit fünf Punkten aus drei Partien?Peter Benzschawel: Damit sind wir sehr zufrieden. Allerdings wäre mehr möglich gewesen. Gegen Nittel haben wir vor dem Spiel gedacht, dass uns ein Punkt gut stehen würde, aber wenn man bis zur 86. Minute 4:2 führt, ist ein Punkt dann trotzdem enttäuschend. Generell ist unsere Ausgangssituation jetzt besser. Mit der Punkteausbeute der Rückrunde können wir zufrieden sein. 11ER: Abgesehen von der guten Punkteausbeute: Wo gab es Verbesserungsbedarf?Peter Benzschawel: Verbesserungsbedarf gibt es weiterhin in der Torausbeute. Wir erzielen aus unseren Gelegenheiten zu selten Tore. Je länger wir für ein Erfolgserlebnis brauchen, desto schwieriger wird es. Durch vergebene Chancen baut man den Gegner auf und wenn man dann Gegentreffer bekommt, gehen die Köpfe nach unten. Gegen Freudenburg lagen wir auch mit 0:1 hinten, konnten die Partie aber drehen. In den letzten zehn Minuten haben wir dann aber in Überzahl viele überhastete Aktionen und es wird wieder brenzlig. In Situationen, wo es knapp wird, müssen wir mehr Ruhe im Spiel haben. 11ER: Wie bewerten Sie die Ausgangslage vor den letzten zwei Saisonspielen?Peter Benzschawel: Es hängt davon ab, wer von oben alles runterkommt. Momentan sieht es aber so aus, als würde nur der Tabellenletzte runter müssen. Wir wollen mit einem Sieg Butzweiler hinter uns lassen, denn gegen Olewig wird es auch kein leichtes Spiel. Es ist ein Plus, dass Kernscheid noch gegen Krettnach spielt. Unabhängig davon wollen wir aus den beiden Spielen noch vier Punkte holen.11ER: Das Hinspiel gegen Butzweiler ging 0:0 aus. Was für einen Gegner erwarten Sie im Rückspiel?Peter Benzschawel: Butzweiler stand im Hinspiel sehr tief und hat unsere Abwehr immer wieder mit langen Bällen überspielt. Das müssen wir im Rückspiel auf dem Zettel haben. Vorne müssen wir zügig draufgehen, um die langen Bälle gleich zu verhindern. Wir haben gegen Freudenburg offensiv gespielt und werden das gegen Butzweiler auch. Zudem müssen wir die Chancen besser nutzen als im Hinspiel. Es wird ein hartes Stück Arbeit. Butzweiler wird alles reinhauen.11ER: Sie setzen also auf Angriff?Peter Benzschawel: Wir werden auf Sieg spielen. Uns hinten rein stellen und den Gegner das Spiel machen lassen, können wir einfach nicht gut.
„Wollen alles gewinnen“
Kreisliga B-Trier/Saar, Trainer-Interview: Christian Ringel – SV Trier-Irsch
11ER: Ihre Mannschaft konnte gegen Butzweiler zum ersten Mal im neuen Jahr gewinnen. Was stimmte Sie nach dem Spiel positiv?Christian Ringel: Es war ein sehr schweres Spiel. Wir hatten unsere Probleme mit dem Hartplatz und auch personell gab es einige Ausfälle zu beklagen. Nach einer halben Stunde haben wir den Kampf dann angenommen. Die ersten 30 Minuten waren nicht wirklich gut. Anschließend war es aber ein verdienter Sieg. 11ER: Alexander Becker ist nicht nur Ihr Kapitän, sondern sammelte auch die drittmeiste Einsatzzeit. Welche Qualitäten bringt er auf den Platz?Christian Ringel: Alex ist auf dem Platz einfach ein Leader. Ein richtiger Anführer, der vorangeht. Er unterstützt seine Mitspieler und motiviert sie. Einsatz, Wille und Führungsqualitäten machen ihn aus. Zudem ist er sehr zweikampfstark. Ich kann ihn als Manndecker, Sechser oder auch mal als Libero aufstellen. Alex ist da sehr variabel. Am liebsten sehe ich ihn aber als Manndecker. 11ER: Sie treffen mit der SG Saartal II auf eine Mannschaft, die mitten im Abstiegskampf steht. Zudem spielen Sie noch gegen Kernscheid und Kanzem, können also im Rennen um den Klassenerhalt eine entscheidende Rolle spielen. Wie bewerten Sie diese Situation?Christian Ringel: Es ist einfach schön, dass wir selbst aus der Situation raus sind. Wir können befreit aufspielen, denn wir sollten nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Wir werden grundsätzlich niemandem etwas schenken. Wenn Saartal die Klasse halten will, müssen sie uns schlagen. Wir schauen nicht auf die Situation unserer Gegner und wollen alles geben. Wir spielen ja auch noch gegen Kernscheid. Da werden wir im Derby auch nichts herschenken. Dass die Kernscheider unten drin sind, ist aber nicht so schlimm. (lacht) 11ER: Wie schätzen Sie die Saartal-Reserve ein?Christian Ringel: Durch den Sieg haben Sie Rückenwind bekommen. Aber für sie geht es um viel mehr, nämlich um den Klassenerhalt. Saartal wird sicherlich alles in die Waagschale werfen, um zu gewinnen. Vielleicht werden Sie sogar Spieler aus der ersten Mannschaft einsetzen können.11ER: Reicht gegen ein Team aus dem unteren Tabellendrittel ein Unentschieden oder ist ein Sieg Pflicht?Christian Ringel: Wir wollen generell jedes Spiel gewinnen. Außer gegen Tawern würde ich mich nie mit einem Punkt zufriedengeben. Für uns geht es zwar um nichts mehr, wir wollen aber dennoch alles gewinnen.
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