„Wollen unter die ersten Drei“
A-Klasse, Trainer-Interview: Andreas Wagner – SV Sirzenich
11ER: 18 Punkte und Platz zwei im Besitz, ist Ihre Mannschaft derzeit der engste Verfolger mit Blick auf die Tabellenspitze. Wie zufrieden sind Sie?Andreas Wagner: Ich bin sehr zufrieden. Wir haben eine gute Vorbereitung genossen und konnten zudem auch relativ stark in die neue Saison starten. Von daher können wir mit unserer bisherigen Ausbeute nur zufrieden sein. 11ER: Was macht Ihr Team momentan so stark?Andreas Wagner: Wir konnten unsere Abgänge sehr gut kompensieren und sind zudem als Team sehr eng zusammengerückt. Unsere größte Stärke ist somit der Zusammenhalt in der Mannschaft. Der zeichnet uns derzeit auch aus und macht uns so stark.11ER: Wie geht Ihr Team mit dem Druck der Verfolger-Rolle um?Andreas Wagner: In meinen Augen liegt der Druck eindeutig bei Ehrang. Wir wurden zwar oft als Meisterschaftsfavorit betitelt, wollen aber jetzt in dieser Saison einfach nur unsere gute Vorsaison bestätigen und jeglichen Druck vermeiden.11ER: Welchen Charakter würden Sie Ihrer Mannschaft verleihen?Andreas Wagner: Die Mannschaft ist intakt, wir harmonieren und das als komplettes Team. Wir haben keine Egoisten in den Reihen. Für mich als Trainer steht einzig und allein die Mannschaft im Vordergrund. 11ER: Wie beschreiben Sie Ihre Trainer-Philosophie?Andreas Wagner: Für mich als Trainer steht der Spaß im Vordergrund. Genau das vermittle ich auch meinen Jungs. Zudem lege ich großen Wert auf die Leidenschaft. Ist diese nicht vorhanden, gewinnst Du auch keine Spiele.11ER: Werfen wir einen Blick auf das Gipfeltreffen in Ehrang. Mit welchen Gefühlen blicken Sie auf dieses Spitzenspiel?Andreas Wagner: Für mich ist Ehrang zweifelsohne die beste Mannschaft in dieser Liga. Sie sind in der letzten Saison knapp am Aufstieg gescheitert und in dieser Runde wagen sie einen erneuten Versuch. Wir selbst fahren ziemlich locker nach Ehrang. Wir wollen zudem ein gutes Spiel abliefern und versuchen, das Spiel dem Gegner so schwer wie möglich zu gestalten. 11ER: Wo sehen Sie ihren SV Sirzenich zur Winterpause?Andreas Wagner: Ziel wird es sein und das auch über die Winterpause hinweg, dass wir zumindest die Platzierung der Vorsaison erreichen wollen. Unter die ersten Drei zu kommen ist unser großes Saisonziel. Ich denke, wir sind auf einem sehr guten Weg, sodass wir diese Maxime auch erreichen werden.
„Verspüren keinen Druck“
A-Klasse, Trainer-Interview: Kevin Schmitt – FSG Ehrang/Pfalzel
11ER: Mit starken 19 Punkten auf dem Konto ist Ihr Team Tabellenführer. Wie zufrieden sind Sie mit der bisherigen Ausbeute?Kevin Schmitt: Wir sind alle sehr zufrieden. Die Tabelle spricht Bände und demnach können wir alle auf den bisherigen Saisonverlauf sehr stolz sein. Sowohl was den Start in der Liga angeht als auch das Erreichen des Rheinlandpokals-Achtelfinales, wo wir ähnlich wie in der Liga spielerisch überzeugen konnten. 11ER: Im Pokal-Achtelfinale treffen Sie auf die klassenhöhere Schweicher Mosella. Wie realistisch ist dort ein Weiterkommen, oder blenden Sie dieses Abenteuer noch aus?Kevin Schmitt: Grundsätzlich wollen wir uns mit dem Rheinlandpokal noch nicht wirklich beschäftigen. Uns steht mit Sirzenich ein echtes Topspiel vor der Tür, sodass wir noch keinerlei Gedanken an das Pokal-Duell gegen Schweich verlieren möchten. Der Pokal ist und bleibt für uns auch weiterhin nur eine Zugabe. Wir freuen uns auf dieses Kräftemessen, konzentrieren uns aber erst mal nur auf das bevorstehende Spitzenspiel gegen den SV Sirzenich.11ER: Aktuell strotzt Ihr Team nur so vor Stärken. Doch erkennen Sie auch Schwächen in Ihrer Mannschaft?Kevin Schmitt: Wer die Tabelle sieht, erkennt, dass wir mit einem starken Torverhältnis die Tabelle der A-Liga anführen. Wir haben unsere Stärken markant in der Offensive, stehen aber auch defensiv sehr kompakt, wo wir in meinen Augen auch eine enorme Entwicklung genommen haben. Ich sehe uns diesbezüglich auf einem sehr guten Weg. Über mögliche Schwächen möchte ich mich ehrlich gesagt überhaupt nicht äußern. 11ER: Am Freitagabend empfängt Ihre Mannschaft im absoluten Topspiel den Tabellenzweiten aus Sirzenich. Wie schwer schätzen Sie den Gegner ein?Kevin Schmitt: Vom Grundsatz her eine sehr schwere Aufgabe. Ich schätze den Gegner stärker ein als im Vorjahr. Sirzenich hat sich zudem extern gut verstärkt. Wir kennen die Stärken des Gegners, sind uns aber auch unseren eigenen stets bewusst. Grundsätzlich konzentrieren wir uns aber nur auf unser eigenes Spiel. Wir haben ein Heimspiel, es gibt drei Punkte und unabhängig von der Tabellenkonstellation wollen wir diese auch holen.11ER: Wie gehen Ihre Jungs mit dem Druck um?Kevin Schmitt: Ehrlich gesagt sehe ich überhaupt keinen Druck bei uns. Wir genießen es, aktuell Tabellenführer zu sein und wollen diese Pole Position auch um jedes Preis verteidigen. Wir freuen uns sehr auf das Spiel. 
„Aufstieg kein primäres Ziel“
A-Klasse, Trainer-Interview: Kevin Schmitt – FSG Ehrang/Pfalzel
11ER: Im Vergangenen Jahr knapp den Aufstieg verpasst, sieht die Marschroute in dieser Saison wie genau aus?Kevin Schmitt: Sicherlich haben uns viele Mannschaften auch in diesem Jahr wieder auf der Rechnung in puncto Aufstieg. Doch wir wollen noch nicht so weit Richtung Saisonende blicken. Wir wollen oben mitspielen, möchten aber von dem großen Druck noch Abstand halten. Zur Zeit ist der Aufstieg für uns kein primäres Ziel.11ER: Inwieweit hat sich Ihr Team im Vergleich zum Vorjahr verändert?Kevin Schmitt: Wir haben mit Jonas und Nils Amberg sowie mit Nils Ellert schon wichtige Spieler verloren, konnten aber auch im Gegenzug wie zum Beispiel mit Johannes Dondelinger von Eintracht Trier, wieder eine echte Verstärkung hinzugewinnen. Unsere Mannschaft ist aber auch in dieser Saison qualitativ gut aufgestellt, sodass wir eine gesunde Mischung aus erfahrenen sowie jungen Spielern aufweisen können. Nicht Einzelspieler machen uns so stark, sondern einfach das Kollektiv an sich, in dem jeder Spieler für den anderen alles gibt.11ER: Wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf?Kevin Schmitt: Sehr zufrieden! In der Liga konnten wir bislang sieben Punkte aus drei Spielen landen, sind demnach noch ungeschlagen und konnten zudem auch im Rheinlandpokal dank einem starken Sieg über Mehring Größe beweisen und in die dritte Runde einziehen. Hauptaugenmerk ist aber nach wie vor das Liga-Geschehen, der Rheinlandpokal ist und soll für uns nur Zubrot bleiben, auch wenn das Erreichte sicherlich eine schöne Sache ist und ziemlich stolz macht.11ER: Welchen Charakter würden Sie Ihrer Truppe verleihen?Kevin Schmitt: Der Wille und auch die mannschaftliche Geschlossenheit. Wir sind ein Team, dass merkt man und genau dieser Charakter macht uns auch so stark.11ER: Der nächste Gegner kommt aus Saarburg. Mit welchen Gefühlen blicken Sie auf diesen Auswärts-Ritt?Kevin Schmitt: In dieser Liga ist für mich jeder Gegner eine schwere Herausforderung. Demnach gehen wir auch die Aufgabe am Saarburger Kammerforst sehr konzentriert und mit reichlich Respekt an, wollen aber dennoch nicht punktlos die Heimreise antreten, sondern unsere Stärke auch in Saarburg einmal mehr untermauern. Wichtig ist, dass wir gleich von Beginn an konzentriert agieren und vorne eiskalt unsere Chancen nutzen. Ich bin auch guten Mutes, dass meinem Team das in Saarburg gelingen wird. 
„Wollen ein Top-Team werden“
A-Klasse, Trainer-Interview: Bastian Hennen – SG Serrig
11ER: Seit dieser Saison sind Sie Spielertrainer in Saarburg. Wieso gerade dieser Verein?Bastian Hennen: Saarburg hat eine tolle Anlage und eine gute Jugendarbeit. Ein Verein, in dem man von der A-Klasse aus aufbauen kann. Für mich als Trainer somit die perfekten Rahmenbedingungen. Da ich mit meiner Familie in Wiltingen lebe, war der wichtigste Grund die Entfernung. Die Fahrten nach Riol waren sehr zeitintensiv. Die Entscheidung ist mir extrem schwer gefallen. Die Jungs und die Menschen in Riol sind mir sehr ans Herz gewachsen und wir bleiben auch weiterhin freundschaftlich verbunden.11ER: Wie sehr hat sich Saarburg im Vergleich zum Vorjahr verändert und wo sehen Sie die Stärken im Team?Bastian Hennen: Dazu kann ich nicht wirklich viel sagen. Ich habe die Mannschaft ja erst von zwei Monaten übernommen. Die Kameradschaft der Mannschaft ist ausgezeichnet und wie ich finde heutzutage immer wichtiger. Und genau darin liegt auch unsere Stärke.11ER: Bis dato sind sie noch ungeschlagen in der Liga unterwegs. Wie blicken Sie auf die Ergebnisse zurück?Bastian Hennen: Wir sind erst am Anfang der Saison. Meine Mannschaft hat viel Potential, was davon abhängt, wie regelmäßig jeder Einzelne trainieren kann. Wenn ich alle Jungs zusammen habe, bin ich sehr zufrieden. 11ER: Wo wollen Sie mit diesen Jungs hin, was ist in dieser Saison möglich und was in der Zukunft?Bastian Hennen: Ich will eine Mannschaft aufbauen, die es schafft ein Top-Team der A-Klasse zu werden und sogar den Aufstieg in die Bezirksliga in der Zukunft mal packen kann. Das ist mein großes Ziel.11ER: Wie schwer blicken Sie dem Gegner aus Ehrang entgegen?Bastian Hennen: Ich mache mir generell im Vorfeld keine großen Gedanken über die kommenden Gegner. Ehrang hat im Pokal gegen Mehring gewonnen und ist zudem auch in der Liga ziemlich munter unterwegs und deshalb auch nicht zu unterschätzen. Dennoch vertrauen wir ganz allein unseren Stärken, und wollen demnach auch gegen Ehrang spielerisch überzeugen. Meine Jungs haben allesamt die nötige Qualität und werden diese auch im Spiel gegen Ehrang entfalten. Ferner haben wir ein Heimspiel und werden von unseren treuen Zuschauern mächtig unterstützt. Es wird ein schweres, enges und wohl auch hartes Spiel werden. Wir sind aber gut vorbereitet und empfangen den Vizemeister des Vorjahres mit breiter Brust. Ich glaube an mein Team und daran, dass wir dieses Spiel gewinnen.
„Wollen Meister werden“
Kreisliga A, Trainer-Interview: Kevin Schmitt – FSG Ehrang/Pfalzel
11ER: Ihre Mannschaft ist mit 52 Punkten auf Platz zwei verankert. Wie blicken Sie auf die letzten Monate zurück? Kevin Schmitt: Die Wintervorbereitung hat uns als Kollektiv noch enger zusammenrücken lassen. Wir erzielten gute Test-Resultate und kamen schließlich auch ziemlich erfolgreich wieder aus den Startlöchern. Unterm Strich blicke ich somit sehr zufrieden und stolz zurück. Wir wollen aber im Endspurt nicht nachlassen, sondern alles für die mögliche Meisterschaft geben. Meine Jungs haben die nötige Qualität und können demnach mit breiten Schultern gegen welchen Gegner auch immer auflaufen. 11ER: Zum Führenden SV Konz sind Sie weiterhin mit vier Punkten Rückstand auf Tuchfühlung. Zwölf Punkte gibt es zudem noch zu holen. Wie realistisch ist es noch, an Konz vorbeizuziehen? Kevin Schmitt: Wir glauben zu 100 Prozent daran, dass wir die Meisterschaft noch packen werden und hoffen, dass wir am letzten Spieltag zuhause gegen Konz ein Endspiel haben. Ich und meine Mannschaft haben den Glauben nie daran verloren, bis zum Schluss noch im Rennen zu sein. Fakt ist: Wir wollen Meister werden und werden uns dieses Ziel von keiner Mannschaft nehmen lassen. 11ER: Als nächster Gegner winkt der Tabellendritte SV Sirzenich. Ein absolutes Spitzenspiel, das man aus Ihrer Sicht wie angehen möchte? Kevin Schmitt: Wir kennen die Stärken des Gegners und haben auch einen großen Respekt. Nichtsdestotrotz beschäftige ich mich nicht mit dem Gegner, sondern blicke einzig und allein auf das Spiel von meiner Mannschaft. Wir kennen natürlich auch unsere Stärken und genau darauf verlassen wir uns auch im Spiel gegen Sirzenich. Personell laufen wir zudem in Top-Besetzung auf. 11ER: Inwieweit bleibt Ihr Team in der kommenden Saison zusammen? Kevin Schmitt: Bis jetzt sind ligaunabhängig keine großen Veränderungen geplant. Ich vertraue dem aktuellen Kader, ganz egal ob A-Klasse oder Bezirksliga. Bis dato habe ich fast nur Zusagen für die kommende Spielzeit erhalten, was mich als Trainer sehr freut. 11ER: Wie steht es um Ihren Posten? Kevin Schmitt: Auch an der Seitenlinie wird sich nichts verändern. Ich und mein Co-Trainer André Thielen bleiben der FSG Ehrang/Pfalzel weiterhin erhalten. Wir haben beide jeweils den Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert, ganz unabhängig davon, ob uns der Aufstieg in dieser Saison gelingt oder nicht. Wir haben hier noch so Einiges vor. 
„Mit Sirzenich alles erreicht“
Kreisliga A, Trainer-Interview: Helmut Gorholt – SV Sirzenich
11ER: Ihre Mannschaft belegt momentan Platz drei und ist zudem auch auf Tuchfühlung zum Zweiten und Ersten. Was ist aus Ihrer Sicht noch möglich?Helmut Gorholt: Bedingt durch unsere momentane Personalsituation wird es in meinen Augen sehr schwer werden. Wir haben zwar jüngst ergebnismäßig wieder stark überzeugen können, mussten aber dennoch auf einige tragende Säulen verzichten. Ich hoffe nun im Endspurt der Saison, dass noch einige Spieler zurückkehren werden. 11ER: Dem Spitzenspiel gegen Ehrang blicken Sie wie entgegen? Helmut Gorholt: Für mich war Ehrang schon vor der Saison der riesengroße Favorit mit Blick auf die Meisterschaft. Wir empfangen Ehrang demnach mit gehörigem Respekt, hoffen aber dennoch, dass wir mit unserer gewohnten Stärke die Punkte nicht kampflos hergeben werden. 11ER: Wie sieht es personell gegen Ehrang aus? Helmut Gorholt: Ganz so düster wie vor wenigen Wochen ist es nicht mehr. Die Personaldecke ist zwar immer noch nicht bestens bestückt, es werden aber dennoch gegen Ehrang wieder die ein oder anderen Spieler in den Kader zurückkehren. 11ER: Nach dieser Saison endet Ihre Laufbahn als Trainer. Sieben Jahre standen sie nun beim SV Sirzenich an der Seitenlinie. Welche positiven Erinnerungen nehmen Sie aus all den Jahren mit? Helmut Gorholt: In all diesen Jahren habe ich bei diesem tollen Verein viele schöne Momente erleben dürfen. Ich habe mit Sirzenich eigentlich alles erreicht, was man erreichen kann. Ich bin mit diesen Jungs Meister und Pokalsieger geworden. Zudem haben wir auch im Bitburger Rheinlandpokal oftmals für Furore gesorgt. Unterm Strich bin ich sehr stolz auf diesen Klub und auf das, was wir in diesen ganzen Jahren zusammen erreicht haben. Diese Mannschaft ist stetig gereift und richtig zusammengewachsen. Dieser Verlauf macht mich als Trainer besonders glücklich. Ich werde diesen Verein somit immer in meinem Herzen tragen. Es war eine tolle Zeit! 11ER: Was können Sie Ihrem Nachfolger Andreas Wagner mit auf den Weg geben? Helmut Gorholt: Viel auf den Weg geben muss ich Andreas nicht. Er ist selbst ein toller Trainer und jemand, der in meinen Augen auch bestens in diese Mannschaft passt. Ich werde ihm als meinem Nachfolger eine völlig intakte Mannschaft übergeben. Ich schätze ihn sehr als Trainer und wünsche ihm beim SV Sirzenich viel Erfolg sowie eine tolle und unvergessliche Zeit. 
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