17.05.2019

Kreisliga B-Trier/Saar, Trainer-Interview: Reimund Lutz – SG Franzenheim

„Arbeit hat viel Spaß gemacht“

11ER: Zuletzt folgten nach mehreren Niederlagen drei Unentschieden in Folge. Wie bewerten Sie die Leistung der Rückrunde?
Reimund Lutz: In die Rückrunde sind wir eigentlich gut gestartet, mit zwei Siegen und einem Unentschieden. Dann war aber erst einmal Winterpause und nachdem ich bekannt gegeben hatte, dass ich aufhöre, folgten vier Niederlagen in Folge. Ich glaube da jetzt nicht an einen Zusammenhang, aber so eine Serie hatten wir noch nie. Es waren meist deutliche und verdiente Niederlagen. Aus diesem Tal mussten wir erst wieder rauskommen. Das 0:2 gegen Euren sah schon wieder ganz gut aus. Danach ging es Schritt für Schritt aufwärts. In Nittel haben wir in der 92. Minute noch den Ausgleich erzielt und auch das Unentschieden gegen den VfL nach 0:2-Rückstand geht in Ordnung. 


11ER: Für den SV Ayl geht es am kommenden Spieltag um den direkten Klassenerhalt. Für Sie hingegen ist es das letzte Spiel als Trainer der SG Franzenheim. Was für einen Gegner erwarten Sie?
Reimund Lutz: Ich glaube, mehr Motivation als der SV Ayl wird man im letzten Spiel nicht haben können. Was gibt es Schöneres, als sich am letzten Spieltag noch mit einem Sieg zu retten? Sie müssen gewinnen und wissen auch, dass Nittel gegen Konz der Favorit ist. Wenn zwei sich streiten, könnte aber auch der Dritte auf den Relegationsplatz abrutschen. Krettnach ist auch noch nicht durch. Es ist schon eine spannende Situation. Ich will mein letztes Spiel aber unbedingt gewinnen und bin überzeugt, dass mir die Mannschaft diesen Wunsch ermöglichen will. Wir wollen auch alleine aus sportlicher Sicht gewinnen und nicht einfach Siege abschenken. 

11ER: Wie geht es für Sie weiter?
Reimund Lutz: Ich war jetzt 31 Jahre Trainer und denke, das sind genug. Ich habe zwei Enkelkinder, mit denen ich gerne mehr Zeit verbringen möchte. Da haben sich die Prioritäten einfach verschoben. Man soll niemals nie sagen, doch auch vom Alter her ist es der richtige Zeitpunkt. Ich gehe aber natürlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Arbeit mit der Mannschaft hat mir sehr viel Spaß gemacht. 

11ER: Es wird also Ihr letztes Spiel als Trainer. Möchten Sie Ihrer Mannschaft noch etwas mit auf den Weg geben?
Reimund Lutz: Ich glaube, die Mannschaft ist auf einem wirklich guten Weg. Viele junge Spieler haben in dieser Saison einen großen Schritt gemacht. Hält dieses Tempo nach oben an, mache ich mir um die Mannschaft keine Sorgen. 

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