06.09.2019

Kreisliga B-Trier/Saar, Trainer-Interview: Martin Klein – DJK St. Matthias

„In erster Linie ein Derby“

11ER: Nach der schwachen Vorstellung gegen Nittel verbuchte Ihre Mannschaft gegen Ehrang II den ersten Punkt. Wie zufrieden sind Sie mit der Reaktion Ihrer Mannschaft?
Martin Klein: Wir sind sehr früh in Führung gegangen und waren auf einem guten Weg. Man hat nach den letzten Spielen noch die ein oder andere Verunsicherung gemerkt, aber wir hatten anders als in Nittel Normalform. Trotzdem bekommen wir kurz vor der Pause das 1:2. Dann ist es eigentlich schwer, wenn du dir die ersten beiden Spiele anders vorgestellt hast. Nach dem 1:3 können die Köpfe dann auch nach unten gehen. Wir haben uns aber von Minute zu Minute mehr festgebissen und gute Chancen erspielt, bei denen wir ein bisschen Pech hatten. Mit dem 2:3 und 3:3 haben wir uns dann für diese Leistung belohnt. 


11ER: Viele Mannschaften erwarten die DJK in dieser Saison weit oben. Wie bewerten Sie den Saisonstart vor diesem Hintergrund?
Martin Klein: Irsch ist für mich einer der Geheimfavoriten und hat ein gutes Spiel gemacht. Gegen Nittel wäre mehr drin gewesen, aber unsere Form war an diesem Tag nicht gegeben. Ich habe vor der Saison gesagt, dass wir uns nach den beiden Abstiegen und vielen Personalwechseln erst stabilisieren müssen. Zudem fehlen uns zurzeit zwei, drei kreative Spieler wie Christoph Müller und Fabian Schäfer. Auch Juris Iwanowsky kann bei uns den Unterschied ausmachen. Das müssen wir über den kämpferischen und läuferischen Weg kompensieren. Wenn du da mal nicht an die 100 Prozent ran kommst, gewinnst du nicht. Zwei bis drei Monate müssen wir aber mit dieser Einstellung noch überwinden.

11ER: Viele Leistungsträger wie Tim Höfer und Felix Petrat haben den Verein verlassen. Wie will man diese Lücken schließen?
Martin Klein: Tim Höfer war ein wichtiger Spieler für uns, aber man hat in den letzten Spielen der Vorsaison gesehen, dass man solche Ausfälle mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung auffangen kann. Dafür muss man, wie gesagt, 100 Prozent erreichen. Klappt das nicht, bekommst du wie gegen Nittel eine Packung.

11ER: Was für ein Spiel erwarten Sie gegen den VfL Trier?
Martin Klein: Es ist in erster Linie ein Derby, deshalb gehe ich davon aus, dass beide Mannschaften mit offenem Visier spielen. Ich sehe den VfL durchaus im oberen Drittel und erwarte ein gutes, schnelles, kämpferisches und emotionales Spiel zwischen zwei Traditionsmannschaften.

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