05.04.2019

Kreisliga B-Trier/Saar, Trainer-Interview: Dietmar Hürter – SV Ayl

„Jetzt der Monat, in dem es zählt“

11ER: Gegen Freudenburg verlor Ihr Team das sechste Spiel in Folge. Damit ist man in der Rückrunde noch ohne Punktgewinn. Wie lautet Ihr Fazit?
Dietmar Hürter: Man braucht unsere Rückrunde bisher nicht schönzureden. Seit Saisonbeginn haben wir immer wieder Ausfälle aufgrund von Krankheit, Verletzungen und privaten Angelegenheiten. Wenn man immer mit einer anderen Mannschaft spielen muss, kann man sich nicht einspielen. In den letzten Spielen muss man aber auch sagen, dass Freudenburg und Wasserliesch sehr gute Mannschaften waren und aktuell nicht unser Maßstab sind. Gegen Konz haben wir unglücklich verloren und gut gespielt. Wenn man zwei Mal nach einem Rückstand ausgleicht und dann in der 95. Minute aus dem Gewühl ein Tor kassiert, kann man seiner Mannschaft nicht wirklich einen Vorwurf machen. Der April ist jetzt der Monat, in dem es zählt. Es gibt keine Entschuldigungen mehr. Was mich ärgert und wo ich meine Spieler auch kritisieren darf ist es, wenn man vor den Spielen sagt „da können wir nicht gewinnen“. Da fehlt es mir an der richtigen Einstellung. Man muss realistisch sein und sehen, dass es sich erst am letzten Spieltag entscheiden wird, ob man die Klasse hält. 


11ER: Die direkte Konkurrenz punktete zuletzt immer öfter, weshalb Ayl auf den Relegationsplatz rutschte. Wie sehen Sie die aktuelle Lage?
Dietmar Hürter: Keiner unserer Gegner hat sich aufgegeben und ich hoffe, dass wir das auch nicht tun. Der Relegationsplatz ist zwar der schlimmste Tabellenplatz auf dem man stehen kann, aber wir können es noch aus eigener Kraft schaffen. Das wir nach den Spielen gegen Freudenburg und Wasserliesch abrutschen, war zu erwarten. Ich hoffe, dass meine Jungs den Hebel jetzt umlegen und ihre Chancen sehen. Es warten Nittel, Aach, Schoden, Irsch und Franzenheim – alles Mannschaften, bei denen wir mithalten können.

11ER: Nittel hätte man vor der Saison nicht in der unteren Tabellenhälfte erwartet. Wie schätzen Sie den Gegner ein?
Dietmar Hürter: Das stimmt, man hat sie eigentlich ganz oben erwartet. Woran es liegt, kann ich aber nicht sagen. Mit Manuel Kugel haben sie einen Spieler, der zuletzt immer traf. Wir spielen aber zuhause in Ayl und wollen die Punkte behalten. Die Mannschaft muss zeigen, dass wir nicht zu unrecht fast alle Spiele in der C-Klasse und die Kreismeisterschaft gewonnen haben. Wir sind keine schlechte Mannschaft, dass müssen wir uns selbst und der Liga beweisen.

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