06.09.2019

Kreisliga B-Mo/Ho, Interview Sportlicher Leiter: Ansgar Eisenring – SG Mandern

„Alle werden heiß auf das Spiel sein“

11ER: Eines vorweg: Wie glücklich ist der Verein darüber wieder in der B-Mo/Ho zu spielen?
Ansgar Eisenring: Die vielen Derbys sind natürlich gut, aber ich wäre ehrlich gesagt lieber in der B-Trier/Saar geblieben. Wir haben eine sehr junge Mannschaft und bisher mit Derbys so unsere Probleme. Da fehlt es einfach noch an Erfahrung, die mit der Zeit kommen wird. Die Jungs in der Region kennen sich ja alle untereinander, da kann man in solchen Spielen schon mal nervös werden.


11ER: 2:5 gegen Schöndorf, 1:2 gegen Osburg II, dann ein 4:1-Erfolg gegen Hermeskeil – wie bewerten Sie diesen Saisonstart?
Ansgar Eisenring: Der FC Schöndorf hat an diesem Tag die eigenen Chancen konsequent genutzt und hatte sich den Sieg durch den unbedingten Willen zu gewinnen verdient. Sie haben auch gut eingewechselt und mit Mokelke den Siegtorschützen gebracht. Von der Chancenverteilung war es allerdings knapp. Haben wir mehr Glück, können wir etwas mitnehmen. Gegen Osburg war die Chancenverwertung mangelhaft, wobei Osburg in dieser Besetzung auch nicht mehr um den Klassenerhalt spielen wird. Es freut mich natürlich besonders, dass wir gegen Hermeskeil, meine alte Heimat, gewinnen konnten. Das tut den Jungs gut. Der Sieg war nach zwei Niederlagen für die Moral eminent wichtig.

11ER: Mit Yannik Stein verließ der Top-Scorer der letzten Jahre den Verein. Wie will man diese Lücken schließen?
Ansgar Eisenring: Dieser Abgang hat uns schon sehr weh getan, weil Yannik auch eine Integrationsfigur für die jungen Spieler war. Man muss seinen Wunsch aber verstehen, sich auch höherklassig versuchen zu wollen. Er ist sehr ehrgeizig und es ist eine tolle Sache, dass er sich bisher durchsetzen konnte. Wir müssen seine Position im Kollektiv auffangen. Kann Dennis Winthang nach seiner Verletzung wieder spielen, sind wir aber gut besetzt.

11ER: Nach langer Pause ist es nun wieder Zeit für das Derby gegen den SV Kell. Wie viele Zuschauer und was für ein Spiel erwarten Sie?
Ansgar Eisenring: Kell hat auch eine ganz junge Mannschaft und fünf, sechs talentierte Spieler. Die Jungs kennen sich aus der gemeinsamen Jugend untereinander. Da werden alle brennen und heiß auf das Spiel sein. Ich gehe davon aus, dass beim Derby 400 bis 500 Zuschauer da sein werden. Wir werden auf jeden Fall mit dem Ziel hinfahren, nicht zu verlieren. Ich denke ein Unentschieden wäre ein Ergebnis, mit dem am Ende beide leben könnten.

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