Im W&W-Duell erhoffen sich beide Trainer einen positiven Schub. Die Gäste aus der Kreisstadt Wittlich können sich so recht nicht über den prestigeträchtigen Punkt beim 2:2 gegen den Stadtrivalen Rot-Weiss freuen, denn in der Nachspielzeit wurde eine Führung noch aus der Hand gegeben.

SG Wallenborn – SG Wittlich

Dennoch scheint sich die Elf von Christoph Krähling gefangen zu haben. Doch lediglich ein Dreier und zwei Remis lassen das Team derzeit auf einem Abstiegsplatz verharren. Weil auch Daniel Mehrfeld wegen einer Gelb-Roten Karte aus dem Derby fehlen wird, muss Krähling sein Team anders ausrichten. So wird vermutlich Raphael Ney wieder an der Seite von Nils Thörner stürmen. Alternativen stehen mit Nils Valerius nur wenige bereit. Denkbar ist auch, mit nur einer Spitze zu beginnen.
Die SG Wallenborn hat nach ihrem gewonnenen Derby in Badem weiteres Selbstvertrauen getankt und darf den Blick durchaus wieder nach oben richten. In den letzten drei Spielen blieb das Team von Stephan Zimmer ungeschlagen. „Wir spielen zu Hause in Wallenborn unter Flutlicht und haben ein Kirmesspiel. Die besondere Atmosphäre wollen wir nutzen, um unsere Zuschauer – Wallenborn liegt im Vulkaneifelkreis – wieder zu versöhnen. Mit einem Sieg wären wir oben wieder richtig gut dabei.“ Zimmer ist ein Kenner der Bezirksliga und hat über den Gegner wichtige Erkenntnisse gewonnen. „Wittlich ist besser, als sie in der Tabelle stehen. Die haben gegen RW Wittlich ein gutes Spiel gemacht und lange geführt. So ein angezählter Gegner ist natürlich immer gefährlich.“ In den letzten beiden Spielen in Wallenborn reichte es nur gegen Ehrang (1:1) zu etwas Zählbarem. Denn Zeltingen entführte bei ihrem Husarenstreich am 20. September beim 4:3 überraschend alle Punkte.
Wallenborn, Samstag, 17.10., 19.00h