Mit dem gastgebenden SV Trier-Irsch und dem SV Konz geben sich zwei spielstarke Mannschaften die Klinke in die Hand.

Der Saisonstart fiel dagegen gänzlich unterschiedlich aus. Während der SVI schon in der Vorbereitung von Sieg zu Sieg eilte und auch im Rheinlandpokal Bezirksliga-Aufsteiger Utscheid/Mettendorf mit 7:2 von der Sandkaul fegte, ist der SV Konz gänzlich ohne Fortune unterwegs. Zwar gelangen Siege gegen A9-Ligist SG Altrich (8:1) und B-Ligist SV Olewig (3:2), doch einige Testspiele wurden auch klar verloren. So hieß es gegen die Bezirksligisten SV Sirzenich 1:6 und die SG Saartal 0:3 und 1:10. In Schöndorf hieß es 0:5. Beim B-Ligisten SG Weintal Wiltingen ging man ebenfalls leer aus (0:2). So reisen die Spieler des neuen Trainers Stefan Reifenberg (weilt noch im wohlverdienten und lange geplanten Urlaub) als Außenseiter nach Irsch, obwohl beide Mannschaften vor Jahresfrist noch eine Liga trennte. Irschs Spielertrainer Sebastian Szimayer erwartet ein schweres Spiel. „In der gesamten Liga gibt es ohnehin keine leichten Gegner. Konz geht nach seiner Niederlage gegen Saarburg mit 120 Prozent Motivation da rein, es wird beileibe kein Spaziergang.“ Um das zweite Erfolgserlebnis zu haben, sollten für den früheren Profi die „gleiche Leidenschaft und Disziplin an den Tag gelegt werden wie gegen Schillingen und zuvor gegen Utscheid. Es geht in erster Linie über die kämpferische Einstellung“. Personell sieht es nicht so schlecht aus beim SVI. Zwar fehlen Christoph Nickl und Nico Herz urlaubsbedingt, doch mit Jonas Briesch und Felix Scheurer kommen auch zwei Urlauber zurück. Beide sind in jedem Fall Optionen für den Kader, einer von beiden könnte unter Umständen auch von Beginn an auflaufen. Der die Mannschaft aufgrund des Urlaubes von Chefcoach Reifenberg auf die kommende Partie vorbereitende David Kwast (ist etatmäßig Torwarttrainer beim SVK) setzt nach der 1:7-Pleite auf eine Reaktion. „Wir erwarten eine auf gutem spielerischen Niveau stehende Partie, bei der wir uns mit Kampf und Willen dagegenstemmen wollen. Wir wollen ein ebenbürtiger Gegner sein und setzen auf das Kollektiv sowie die Mentalität.“ Kai Peters (Bandscheibenvorfall) und Tim Laudwein (gelb-rot-gesperrt) fallen aus, der zuvor noch gesperrte Louis Berens und Merlin Weis (fehlte zuletzt berufsbedingt) sind wieder mit dabei. Ob Tim Kugel nach seiner Zerrung im Spiel gegen Saarburg wieder einsatzfähig ist, hängt von dessen Befinden unter der Woche ab. Wieder ins Training eingestiegen, aber noch keine Option für den Sonntag ist unterdessen Fritz Wien. Der junge Torwart hatte sich einen Nasenbeinbruch zugezogen. Noch verletzt ist auch Mevlüt Kücükmemisoglu.

Foto: Alfred Weinandy