Die Ausgangslage ist eindeutig: Ruwertal empfängt als Tabellendritter den Zwölften aus Farschweiler. Weil Trainer Jörg Lauer zudem Personalprobleme drücken, wird der SVF wohl tief stehen und sich auf Konter verlassen müssen. Im Hochwald ist mit der noch sehr jungen Mannschaft Geduld gefragt, die Punkte sollten gegen die unmittelbare Konkurrenz eingefahren werden, weiß Jörg Lauer.

Yannick Lauer und Nico Welter hatten die Hundertprozentigen. Gegen Schweich hätte es locker zu einem Punkt reichen können, doch die junge Truppe des SV Farschweiler agierte zuweilen sehr nervös und überhastet beim Abschluss. „Die junge Mannschaft braucht noch Zeit, wir müssen geduldig bleiben“, mahnt Jörg Lauer Zurückhaltung an. Zuletzt fehlten dem bekannten Spielertrainer fünf Stammkräfte. Im Sturm weht oft nur ein laues Lüftchen, nehmen sich die sechs erzielten Tore sehr bescheiden aus. Hubert Lauer hat aufgehört, Jörg Lauer ist ebenso wie Markus Frömberg verletzt und Yannick Lauer kann als 19-Jähriger die gesamte Verantwortung nicht alleine schultern. Kevin Neufing und Nico Welter sind ebenfalls noch blutjung, da fehle die Erfahrung, so Lauer. „Wir wollen die Räume eng machen, werden deshalb tiefer stehen und müssen gut verteidigen. Ruwertal ist eine gute Mannschaft, die ich mit oben erwarte.“ Derweil entspannt sich die Lage etwas. So könnten Daniel Berschens, Johannes Braun und Daniel Heinz wieder auf dem Platz stehen. Jörg Lauer jedoch wird wohl noch pausieren. Nach sechs Siegen in Folge ist Ruwertal auf dem Weg zu alter Stärke. „In einem intensiven Spiel, bei dem Gusenburg stets mit langen Bällen gefährlich nach vorn kam, haben wir nach dem 1:0 in den letzten 20 Minuten einen klaren Sieg eingefahren und Gusenburg die erste Heimniederlage beigebracht. Gegen Farschweiler sollten wir genauso konzentriert und wachsam sein. Das wird kein Selbstläufer, eher eine schwere Kiste. Wir sind definitiv gewarnt“, sagt Mark Stüttgen.

Kasel, So., 11.10., 12.30h