Nach der 1:3-Pleite gegen den TuS Ahbach wird es für die Vereinigten aus Langsur, Zewen und Igel-Liersberg nochmals verdammt eng im Abstiegskampf.

Die Elf von Dominik Wintersig verpasste es, mit einem Sieg vorzeitig die Klasse save zu machen. Stattdessen steht zum letzten Spieltag der schwere Gang an die Zeltinger Brücke bevor, bei der die Schützlinge von Wintersig nun beweisen müssen, dass sie bezirksligatauglich sind. So setzte es für Langsur gegen die spiel- und konterstarken Eifeler vom TuS Ahbach eine doch überraschende 1:3-Niederlage, die nach fünf Partien ohne Sieg wieder in die Erfolgsspur fanden. Mit einem Doppelpack in der 26. und 44. Minute ließ der überragende Nico Clausen den TuS in Führung ziehen. Der Mittelfeldregisseur war auch Ausgangspunkt zum 3:0 für die Gäste, als er Paul Krämer mustergültig bediente und den Hausherren vorzeitig den Stecker zog (45.+2). Langsur blieb bemüht, doch mehr als der Treffer von Sven Bracker zum 1:3 blieb dem Team von Mosel und Sauer nicht – 1:3 (74.). Erik May hatte vier Gegenspieler stehengelassen und dann quer auf Bracker gelegt, der nur noch einzuschieben brauchte. „Die erste Halbzeit haben wir total verschlafen, keinen Einsatz und keine Einstellung gezeigt. Vor allem hat das Zweikampfverhalten gegenüber Nico Clausen gefehlt, den wir über die gesamte Spielzeit nicht im Griff hatten. So war das Thema bereits in der ersten Halbzeit erledigt. Das 0:3 kurz vor der Pause war der Knackpunkt. Jetzt müssen wir das Endspiel nächsten Samstag in Zeltingen unbedingt gewinnen“, richtete Langsurs Coach Dominik Wintersig den Blick nach dem schwachen Heimauftritt direkt nach vorn. Ahbachs Coach Roger Stoffels war indes hoch zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Der Dank geht an jene Spieler, die uns aus der zweiten Mannschaft verstärkt haben, denn wir sind ersatzgeschwächt nach Zewen gereist. Vor allem in der ersten Halbzeit hatten wir einen guten Zugriff, haben Langsur nicht zur Entfaltung kommen lassen. Wir haben einiges wegverteidigen müssen und Justin Hellenthal im Tor hat einige Glanzparaden zeigen müssen, um einen Rückstand zu verhindern. Wir durften uns auch nie zu sicher sein nach der 3:0-Halbzeitführung, denn nach dem Anschluss zum 1:3 war Langsur ziemlich am Drücker.“

Foto: Sandra Maes