Irgendwann musste sie passieren: Die erste Saisonniederlage für den Liga-Primus aus Föhren war nicht unverdient, weil nicht so zwingend nach vorn agiert wurde und auch der unbedingte Siegeswille diesmal fehlte.

Issel stellte die Räume gut zu und hatte mit Nils Engemann einen Stürmer auf dem Platz, der für unheimlich viel Unruhe sorgte. Doch weil auch Bekond nicht gewann, durfte der Föhrener Ausrutscher als nicht so gravierend bewertet werden. Doch Trainer Ralf Orth warnt schon vor dem nächsten schweren Gegner: „Gegen Gutweiler geht es wieder darum, mit einem Sieg in die Spur zurückzukommen und die nächste Serie zu starten. Das wird ein super schweres Spiel für uns. Wollen wir es gewinnen, müssen wir uns mindestens um 30 bis 40 Prozent steigern. Wir erwarten Gutweiler etwas defensiver und ähnlich ausgerichtet wie Issel. Das heißt, wir müssen auf deren Konter eingerichtet sein.“ Gutweilers Chancen auf die Meisterschaft können nur erhalten bleiben, wenn in Föhren ein Sieg gelingt. Das weiß auch Trainer Jürgen Flesch, der sich nicht auf eine Mauertaktik einlassen wird und auch offensiv seine Chancen sieht. Aus den letzten vier Spielen gewann der SVF zwei Partien. Lediglich beim 1:1 im März dieses Jahres und bei der Nullnummer im April 2012 gewann die Orth-Truppe nicht. Gutweiler steht also auch bei dieser Statistik unter Zugzwang.