Für den VfL Trier gilt es am 20. Spieltag, nochmals alle Reserven für den Aufstiegskampf zu sammeln. Nach den Rückschlägen gegen Nittel II (1:2) und Ayl (2:2) empfängt das Team nun den SV Tawern II. Um den Aufstieg geht es auch für die SG Nittel II, die auswärts bei der SG Zewen II ran muss. Weiter unten in der Tabelle reist die SG Saarburg II zum Tabellennachbarn SV Krettnach II.
SV Krettnach II – SG Saarburg II
Niedermennig, Sa., 28.03., 18.00h
Nur vier Punkte trennen den SVK II von der SG Saarburg II. Krettnach steht in der Tabelle auf dem elften Platz und damit einen Rang hinter dem kommenden Gegner. Die Bilanz der Saarburger in den letzten vier Spielen ist besorgniserregend: Vier Pleiten in Folge stehen zu Buche. Gegen Zewen habe seiner Mannschaft im letzten Spiel die mannschaftliche Geschlossenheit gefehlt, monierte Coach Dietmar Suder. „Wenn wir gegen Krettnach als Mannschaft an einem Strang ziehen, können wir auch drei Punkte einfahren“, sagt Suder. Krettnach sei ein spielstarkes Team, gegen das man sich ordentlich anstrengen müsse. Im Hinspiel gelang der Kraftakt und Saarburg siegte Ende September 2014 mit 2:1. Beide Teams können sich mit einem Erfolg noch weiter von den Abstiegsrängen entfernen.
SG Zewen II – SG Nittel II
TR-Zewen, So., 29.03., 12.45h
Zewens Trainer Carsten Plein ahnt Böses vor dem nächsten Duell: „Nittel ist nicht unbedingt unser Lieblingsgegner. Das Hinspiel haben wir verloren und es wird jetzt sicherlich spannend. Nittel ist eine spielstarke Mannschaft, die den Ball gut laufen lässt. Wir müssen clever spielen, um da mithalten zu können.“ Das Hinspiel entschied die SG Nittel II mit 3:1 für sich. Nittels Coach Oliver Konter schätzt den Gegner wie folgt ein: „Zewen spielt mal hop, mal top, aber sie sind immer unangenehm zu bespielen. Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe.“ Für seine Mannschaften seien es noch „sieben Stufen“ bis zur B-Klasse. Soll heißen, es sollen nun sieben Siege folgen. Einfach werde das sicherlich nicht werden: „Wir müssen gegen Zewen 90 Minuten lang alles abrufen“, betont Nittels Trainer Konter.
VfL Trier – SV Tawern II
TR-Heiligkreuz, So., 29.03., 14.30h
„Die Situation ist im Moment sehr enttäuschend für uns“, sagt VfL-Trainer Patrick Deutschen. Ein Grund dafür ist die 1:2-Niederlage gegen die SG Nittel II und das 2:2 gegen den SV Ayl, die die Aufstiegshoffnungen der Heiligkreuzer dämpften. Zuhause wolle man nun gegen Tawern II wieder zurück in die Spur. Einfach werde es jedoch keinesfalls, weiß Deutschen: „Im Hinspiel war Tawern bärenstark. Spielerisch und läuferisch haben sie uns gut Paroli geboten. Das wird kein Spaziergang, aber wir haben den Vorteil, dass wir zuhause spielen.“ Tawern wird Coach Michael Binz zufolge mit einer defensiven Taktik ins Spiel gehen: „Wir wollen möglichst lange die Null halten. Der VfL ist ein Topteam, aber wir wollen trotzdem etwas Zählbares mitnehmen. Vielleicht können wir aus der defensiven Taktik heraus einen gefährlichen Konter fahren. Wir müssen 90 Minuten konzentriert spielen.“ Der VfL muss punkten, um weiter oben dranzubleiben. Im Hinspiel siegten die Trierer 3:0.
SV Wasserliesch – SG Hochwald II
Wasserliesch, So., 28.03., 14.30h
Für Alexander Quint, Coach der SG Hochwald II, ist die Devise vor dem Duell mit dem Tabellenführer klar: „Für uns wird es ein sehr schwieriges Spiel, da wir auch einige verletzungsbedingte Ausfälle hinnehmen müssen. Wir müssen konzentriert spielen und versuchen, so gut wie möglich dagegenzuhalten.“ Wasserliesch sei zusammen mit der SG Nittel II die beste Mannschaft der Liga. „Sie haben sehr erfahrene, aber auch junge Spieler. Diese Mischung ist sehr gut.“ Selbstbewusst dürfte die Mannschaft aus dem Hochwald dennoch sein, denn die letzten drei Spiele wurden gewonnen. Alles andere als ein Sieg für den Tabellenführer aus Wasserliesch wäre jedoch eine Überraschung. Im Hinspiel demonstrierte Wasserliesch seine ganze Stärke und gewann 6:0. Nach den Patzern des VfL Trier dürfte der SVW nochmal eine Schippe drauflegen, weil man dadurch den Abstand auf einen Aufstiegskonkurrenten vergrößern könnte. Auch wenn es die Anhänger der SG Hochwald II sicherlich nicht gerne hören werden: Die Bilanz gegen Wasserliesch ist bisher ernüchternd. In fünf Spielen kassierte man 16 Gegentore und verlor jedes Mal.
FC Kommlingen – SV Konz III
Kommlingen, So., 29.03., 14.45h
Für Kommlingens Trainer Alexander Müller ist die Sache vor dem Duell mit dem SV Konz III klar: „Wir haben nichts mehr zu verlieren.“ Dennoch wünsche er sich für die Mannschaft mal wieder ein Erfolgserlebnis. „Für uns alle ist es im Moment schwierig. In den nächsten Spielen wollen wir versuchen, das ein oder andere Tor zu schießen. Zudem müssen wir auch bei gegnerischen Angriffen richtig stehen, da hapert es noch bei uns.“ Für den SV Konz III steht gegen den Tabellenletzten eine vermeintlich einfache Aufgabe auf dem Programm. Dennoch warnt Trainer Achim Philipps: „Da müssen wir uns wieder neu motivieren. In Kommlingen ist es nie einfach zu spielen, sie haben gute Zuschauer, die sie anfeuern. Wir müssen wieder hundertprozentig vorbereitet sein und an unsere Leistungsgrenzen gehen, um dort zu gewinnen.“ Das klappte im Hinspiel gut: Konz gewann damals 9:0.