Der letzte Spieltag der Hinrunde steht vor der Tür. Grund, den Herbstmeister zu küren oder zumindest Richtungen oder Konturen aufzuzeigen. Mit der SG Mandern/Waldweiler steht der Herbstmeister seit letztem Sonntag fest. Das fette 5:0 gegen den Tabellendritten Zemmer lässt die Truppe aus dem Hochwald vorzeitig jubeln. Im Tabellenkeller steigt ein wegweisendes Duell: Farschweiler empfängt das punktgleiche Pölich.

SG Issel – SG Mandern
Schweich, Sa., 7.11., 18.00h
Der frisch gebackene Herbstmeister und Titelfavorit Nummer eins gastiert an der Mosel. Dort hängen die Trauben derzeit besonders hoch, denn Issel hat einen Lauf. Sieht man vom Aussetzer in Reinsfeld (0:7) einmal ab, ist die Mannschaft von Alexander Fisch seit fünf Spielen ohne Punktverlust. Für die nicht gerade Kunstrasen-erprobten Hochwälder wird das Gastspiel am Schweicher Schulzentrum zu einer besonderen Herausforderung. „Für unsere Mannschaft wird das Spiel an der Mosel ein richtig schweres. Denn den Kunstrasen sind wir nicht gewohnt. Doch wir wollen offensiv wieder die Akzente setzen und das Spiel gewinnen“, lässt Präsidiumsmitglied Tina Eisenring durchblicken. Trainer Uwe Wess dürfte genauso heiß auf den Tabellensiebten sein, der zuletzt auch ordentliche Defensivleistungen zeigte. Issel-Coach Alex Fisch betont: „Trotz des guten Laufs sind wir gegen Mandern Außenseiter, doch wir rechnen uns schon etwas aus. Wir haben Selbstvertrauen.“

SV Farschweiler – SG Pölich II
Farschweiler, So., 8.11., 14.30h
Abstiegskampf pur heißt es beim Spiel Farschweiler gegen Pölich. Beide Mannschaften stecken mitten drin, begegnen sich als punktgleiche Kontrahenten im sportlichen Überlebenskampf. Zuletzt hatte Farschweiler erneut Pech. Beim 2:3 in Gutweiler hatte man Lukas Kaufmann wohl nicht so richtig auf der Rechnung, denn der SVG-Angreifer markierte alle drei Buden. Nun heißt es für Trainer Jörg Lauer: auf ein Neues! „Wir haben in Gutweiler ein gutes Spiel abgeliefert und auch kämpferisch überzeugt. Pölich ist ein direkter Konkurrent für uns, das wird ein heißer Tanz. Wenn wir genauso engagiert spielen wie in Gutweiler, hoffe ich auf einen Sieg. Wir werden offensiv agieren.“ Auch Pölichs Trainer Michael Zell sieht der Begegnung mit einem Gegner auf Augenhöhe mit großer Anspannung entgegen. „Das wird ja fast schon ein Neun-Punkte-Spiel. Ich hoffe, dass wir wieder einen größeren Kader zur Verfügung haben. Da müssen wir punkten, es nützt nichts – am liebsten dreifach. Wir versuchen, so schnell wie möglich ein Tor zu machen.“

SG Ruwertal II – Schillingen
Kasel, Sa., 7.11., 18.00h
Von der Papierform her eine glasklare Angelegenheit. Ruwertal ist als Tabellenzweiter der einzig noch verbliebene Verfolger von Ligaprimus Mandern und will diesen Status so lange wie möglich wahren. Weil Schillingen nicht der ganz große Gegner ist und vor allem auswärts noch nichts riss, ist zwingend von einem Sieg der SGR auszugehen. Denn die TuS-Bilanz auf Reisen ist verheerend: fünf Spiele, null Punkte, 1:25 Tore.

SG Zemmer – SG Rascheid II
Rodt, So., 8.11., 14.30h
In der Fidei hofft man auf keinerlei Nachwirkungen aus der deftigen Pleite in Waldweiler. Coach Didi Arens stapelt tief: „Wir müssen erstmal unser Spiel wieder auf die Reihe bekommen. Die Stürmer Tögel und Badry werden bis zur Winterpause fehlen. Weil wir den Gegner nicht kennen, werden wir langsam anfangen und uns den Gegner erstmal anschauen.“

Mehring III – SV Gutweiler
Mehring, So., 8.11., 12.00h
Mit einer ähnlichen Moral wie beim Gastspiel in Rascheid, als man einen 0:2-Rückstand in der Nachspielzeit noch ausglich, wird der SVM auch gegen Gutweiler nicht chancenlos sein.

Gusenburg – TuS Reinsfeld
Grimburg, So., 8.11., 14.30h
Bei diesem Duell aus dem Mittelfeld gibt es keinen Favoriten.