Im letzten Spiel der Hinrunde geht es erneut um drei wichtige Punkte für viele Teams im Abstiegskampf. Auch an der Tabellenspitze lassen sich derzeit nur schwer Prognosen treffen. Nach der Schöndorfer Niederlage ist Pölich erneut Klassenprimus. Siegt man gegen Kell, wird man zumindest vorübergehend Herbstmeister, denn noch steht das Nachholspiel gegen den Tabellenzweiten aus Schöndorf aus.
Hermeskeiler SV – SV Gutweiler
Nachdem man bereits der SG Fidei und der SG Pölich die oberste Tabellenposition raubte, brachte der Hermeskeiler SV in der vergangenen Woche den dritten Primus zu Fall. Dank des erneuten Dreiers wuchs der Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze. Passt man jedoch nicht auf, rückt die Abstiegszone in dieser Woche wieder näher. Mit dem SV Gutweiler wartet ein Gegner, der nach sechs sieglosen Spielen endlich dreifach punktete. „Nach Schöndorf ist es ein ungünstiger Zeitpunkt, um nach Hermeskeil zu fahren. Wir wollen aber nicht mit leeren Händen heimfahren und müssen punkten, um weiter unten rauszukommen“, sagt Gutweilers Trainer Jürgen Flesch. HSV-Coach Björn Probst erwartet ebenfalls einen „harten Fight“: „Sie haben gegen Züsch gewonnen, wir dürfen sie also nicht unterschätzen. Wir haben jetzt aber zwei Heimspiele und müssen punkten, wollen wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben.“
Hermeskeil, So., 10.11., 14.30h
SG Mandern – SV Leiwen II
Die SG Mandern musste sich nach einem guten Lauf zuletzt den Topteams SG Fidei und SG Pölich geschlagen geben. Gegen den SV Leiwen II trifft man nun auf einen vermeintlich schwächeren Gegner, der ebenfalls den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben hat. Will man den Tabellenletzten auf Abstand halten und weitere Punkte für den Klassenverbleib sichern, muss die SGM zumindest einen Punkt verbuchen. Das weiß auch Manderns Abteilungsleiter Fußball, Ansgar Eisenring: „Wir haben ein Heimspiel und müssen einen Dreier einfahren. Schaffen wir das, sieht die Tabelle wieder ganz gut aus.“
Waldweiler, So., 10.11., 14.30h
SV Kell – SG Pölich
Der SV Kell zeigte zuletzt gute Leistungen und bewies in der Vorwoche, dass man spielerisch starken Mannschaften Paroli bieten kann. Dies gilt es nun gegen Pölich zu bestätigen, wie Trainer Jens Hoffmann erklärt: „Pölich hat eine brutale Offensive, aber wenn wir gut arbeiten, können wir erneut dagegenhalten. Wir haben gegen die Fidei bewiesen, dass wir auch gegen starke Offensiven bestehen können. Zuhause wollen wir dann aber die ein oder andere Aktion nach vorne besser ausspielen.“ Nachdem Pölichs Konkurrent Schöndorf ebenfalls über den Hermeskeiler SV stolperte, eroberte die Görres-Elf die Tabellenführung zurück. Siegt man auch gegen den SV Kell, darf man sich zumindest vorübergehend Herbstmeister nennen, denn das Wiederholungsspiel gegen den FC Schöndorf ist noch nicht final terminiert. „Es wird ein schweres Spiel, aber wir dürfen uns nicht ausruhen. Wir müssen gegen Kell wieder alles aus uns rausholen, um was mitzunehmen“, sagt Marc Görres, Trainer der Pölicher.
Kell, So., 10.11., 14.30h
SG Osburg II – FC Schöndorf
Die Niederlage gegen den Hermeskeiler SV kostete den FC Schöndorf die Tabellenführung. Jetzt muss sich die Mannschaft von Benjamin Leis und Florian Berens als gefestigte Einheit präsentieren und gegen Osburg eine Reaktion zeigen. Eine Reaktion ist aber auch von der SGO zu erwarten. In den vergangenen fünf Partien schnappte man sich nur einen Punkt und rutschte dementsprechend in der Tabelle ab. Will man den starken Saisonstart nicht verspielen, müssen die Osburger wieder dreifach punkten.
Thomm, So., 10.11., 14.30h
FC Züsch – SV Bekond
Niederlage gegen Hermeskeil, Niederlage gegen Gutweiler – statt sich ins Tabellenmittelfeld abzusetzen, befindet sich der FC Züsch nach zwei Wochen wieder im Abstiegskampf. Vor allem defensiv hakt es beim FCZ, der inzwischen 42 Gegentore kassiert hat. Problematisch, denn mit dem SV Bekond wartet eine offensivfreudige Truppe, die mit Thomas Muschke, Aboubacar Touré, Chukwuebuka Okpara und Nils Amberg mehrere gute Stürmer zur Verfügung hat. Dennoch rechnet sich Züschs Trainer Larson Arend aufgrund der guten Heimbilanz (drei Siege in fünf Spielen) Chancen aus: „Zuhause haben wir eine gute Bilanz und können uns selbst aus dieser Krise rausholen. Wir haben jetzt zwei Heimspiele, in denen wir punkten müssen.“ Auch Bekonds Trainer Frank Amberg warnt davor, die Züscher zu unterschätzen: „Ich habe großen Respekt vor Züsch. An einem guten Tag können sie jeden Gegner schlagen. Wir müssen mit Kampf, Leidenschaft und Willen dafür sorgen, dass Züsch einen schlechten Tag erwischt.“
Damflos, So., 10.11., 15.00h
TuS Schweich II – SG Fidei
Dank des Sieges im Nachholspiel gegen die SG Osburg II und dem Punkt gegen Kell verkürzte die SGF nach oben. Bei der Schweicher Mosella peilt man nun den nächsten Dreier an, um sich noch vor dem Hinrundenende eine gute Ausgangslage zu schaffen. Laut Jörg Kohn, Trainer der Fidei, macht sein Team aber Fortschritte: „Es hat sich auch gegen Kell gezeigt, dass das gegenseitige Aufpassen der Spieler der Schlüssel ist, um stabil zu stehen. Das wird gegen Schweich erneut wichtig sein. Der Kunstrasen wird uns entgegenkommen und dass wir viele Spieler haben, die das Kurzpassspiel mögen.“
Schweich, So., 10.11., 16.45h