Zum letzten Spiel des Jahres hat die Mosella mit der SG Beuren einen schweren Brocken aus dem Weg zu räumen. Weil Trainer Andre Badem generell jedes Heimspiel gewinnen und die bislang gute Runde bestätigt sehen will, muss sich das Team aus dem Hochwald schon seine Gedanken machen. Die Beurener Mannschaft bleibt jedoch Favorit und will in jedem Fall Rang zwei verteidigen. Über die Kreisliga-C Mosel/Hochwald berichtet unser Redakteur Lutz Schinköth

Andre Badem erinnert sich ungern an das Hinspiel, bei dem für seine Mannschaft mehr drin gewesen war. „Wir mussten ein 0:3 wegstecken, wobei Beuren ein unberechtigter Elfmeter zugesprochen wurde. Wir starteten dann eine Aufholjagd und kamen noch auf 3:2 heran. Zudem erinnere ich mich, dass wir zwingend auch einen Elfer hätten bekommen müssen. Doch jetzt gibt es ja noch ein Rückspiel.“ Der Schweicher Trainer vertaut dabei auf die ausgesprochene Heimstärke. So habe seine Mosella Ruwertal, Issel und auch Gusenburg geschlagen, gegen Thomm wenigstens einen Punkt geholt. „Warum soll uns also gegen Beuren kein Sieg gelingen? Beuren hat zwar eine starke Mannschaft mit Andre Weinberg vorne drin, aber ich habe keine Bedenken, dass wir ohne Zählbares vom Platz gehen. Generell wollen wir zuhause alle Gegner bezwingen. Das Team jedenfalls ist heiß.“ Besonders drei seiner jungen Spielern haben in dieser Saison positiv überrascht. „Sebastian Friese, Daniel Farsch oder auch Jonny Kolz haben eine gute Entwicklung genommen. Sie sind noch jung und können noch einiges erreichen.“ Bis auf die verletzten Daniel Lesenko, Martin Herkel, Markus Schmitt und Benjamin Bretz hat Badem den Kader komplett an Bord. Beurens Trainer Sascha Domdei hat Respekt vorm Gegner: „Schweich ist immer ein unangenehmer Gegner mit guten Einzelspielern. Das ist eine motivierte Mannschaft, die mit Volldampf nach vorn geht. Da müssen wir in erster Linie mal kompakt stehen.“ Seine Mannschaft ist nach dem 1:0-Sieg in Waldweiler wieder mal Tabellenführer. Domdei: „Wir hätten in der ersten Halbzeit 3:0 führen müssen, waren zu schludrig im Umgang mit unseren Chancen. Dazu kamen Latte oder Pfosten. Wir mussten auf die langen Einwürfe von Willems aufpassen, die sind ja wie Ecken. Der Sieg war aber schon verdient.“ Weiter: „Wir wollen nicht verlieren, gehen mit ein bisschen Risiko sogar auf Sieg. Es wäre schon optimal, wenn wir als Tabellenführer in die Winterpause gehen würden.“

Schweich, So., 07.12., 12.30h